In Bananenschachtel

Alarm um Spinne in Grazer Supermarkt

Steiermark
08.07.2026 11:14

Was für ein Schreck für die Mitarbeiter eines Supermarktes Mittwochfrüh in Graz! Beim Einräumen der Obst- und Gemüseregale blickte ihnen plötzlich eine Spinne aus einer Bananenschachtel entgegen.

War das ein Schreck Mittwochfrüh für die Mitarbeiter eines Supermarktes am Grazer Lendplatz! Sie waren gerade dabei, Obst und Gemüse in die Regale einzuordnen – unter anderem auch Bananen aus Peru. Als eine Bananenschachtel leer geräumt war, stutzten die Mitarbeiter – am Schachtelboden saß nämlich eine Spinne! Die Marktleiterin wusste, dass eventuelle Gefahr drohte und schlug geistesgegenwärtig Alarm.

Anweisungen per Telefon
Sie alarmierte die Feuerwehr, welche die Landeswarnzentrale informierte, die schlussendlich den Reptilien- und Amphibienexperten Werner Stangl zum Einsatz rief. Noch vor dem Eintreffen wies er die Marktleiterin per Telefon an, das Geschäft sofort zu schließen. Nur eine Person sollte im Laden bleiben und die Spinne im Blick behalten.

Dort angekommen, machte er sich auf die Suche nach dem Krabbeltier, sortierte vorsichtig Schachtel für Schachtel – und wurde tatsächlich fündig! Ein beherzter Griff – natürlich mit Sicherheitshandschuhen – saß, und schon war das Tier in einem Gefäß gefangen. 

Zitat Icon

Die Marktleitung und das Team haben vorbildlich reagiert und die Rettungskette in Gang gesetzt. Das war maßgeblich verantwortlich, dass das Tier gefunden wurde.

Reptilien- und Amphibienexperte Werner Stangl

Ungefährliche Riesenkrabbenspinne
Mit einem Spinnenspezialisten identifizierte Stangl das Krabbeltier schließlich als für den Menschen ungefährliche Riesenkrabbenspinne. Bei einem Spinnenliebhaber wird sie künftig artgerechten Unterschlupf finden.

Für das Marktteam hat Werner Stangl lobende Worte parat: „Die Marktleitung und das gesamte Team haben vorbildlich reagiert und die Rettungskette in Gang gesetzt. Das war maßgeblich verantwortlich dafür, dass das Tier gefunden wurde und der Supermarkt nicht längerfristig gesperrt werden musste.“ Im schlimmsten Fall hätte das Geschäft sogar begast werden müssen, um die Spinnen unschädlich zu machen.

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