Mit Alarmstufe vier herrschte am Freitag Hochbetrieb bei einem Dachstuhlbrand eines Bauernhofs mit Photovoltaik-Anlage in Werfenweng. Im Einsatz standen gleich mehrere Feuerwehren. Für die Löschwasserversorgung wurde auch eine Leitung zu einer Beschneiungsanlage gelegt.
Alarmiert wurden die Feuerwehren um 11.36 Uhr durch die Landesalarm- und Warnzentrale. Zunächst wurde noch Alarmstufe drei ausgelöst, ehe aufgrund der Größe des Einsatzes auf vier erhöht wurde und damit die höchste Alarmstufe herrschte.
Das Feuer drohte nicht nur auf umliegende Gebäude überzugreifen, auch die Versorgung mit Löschwasser gestaltete sich wegen der exponierten Lage des Hofs oberhalb des Ortes schwierig.
Unterstützt wurde die Feuerwehr Werfenweng von den Löschzügen aus Pfarrwerfen, Werfen, St. Johann und Bischofshofen. Der Brand konnte demnach eingedämmt werden und ein Übergreifen der Flammen auf umliegende Gebäude verhindert werden.
Weil die Wasserversorgung mit den Tanklöschfahrzeugen nicht ausreichte, legten die Feuerwehrleute auch Leitungen zu einer Beschneiungsanlage für die Skipiste und zu einem Bach. Das Wasser wurde über eine Strecke von 700 bis 800 Meter und 200 Höhenmeter herbeigepumpt.
Das Feuer konnte schließlich unter Kontrolle gebracht werden. Verletzte gab es nicht. Gäste befanden sich erst auf der Anreise.
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