Die Bluttat schockte Tirol und darüber hinaus: Ende Juni wurde in einer Wohnung im Innsbrucker Stadtteil Wilten ein 25-jähriger Einheimischer eiskalt niedergestochen. Das Opfer erlag in der Klinik seinen schweren Verletzungen. Vom Täter fehlt nach wie vor jede Spur. Aufgrund dessen startete die Kriminalpolizei jetzt noch einmal einen Zeugenaufruf!
Donnerstag, 25. Juni, Innsbruck-Wilten: In einer Wohnung im Bereich Speckbacherstraße/Franz-Fischer-Straße kam es in der Zeit zwischen 16 und 16.15 Uhr zu einer grausamen Gewalttat. Ein – wie sich erst später herausstellte – 25-jähriger Einheimischer wurde brutal niedergestochen.
Der junge Mann erlitt mehrere Stichverletzungen. Lebensgefährlich verletzt wurde er in die Klinik eingeliefert, wo er wenige Tage später verstarb.
Erneuter Zeugenaufruf
Wer hinter dem letztendlich tödlichen Angriff steckt, ist nach wie vor unklar. Der Täter hatte damals die Flucht ergriffen und war untergetaucht. Die Ermittlungen laufen seither auf Hochtouren. „Bislang haben sich jedoch keine Zeugen gemeldet, die Hinweise zum Tatgeschehen geben oder verdächtige Wahrnehmungen im unmittelbaren Tatortbereich machen konnten“, hieß es am Freitagnachmittag vonseiten des Landeskriminalamtes Tirol.
Auch vermeintlich unbedeutende Beobachtungen können für die Ermittlungen von entscheidender Bedeutung sein.
Ermittler vom LKA Tirol
Daher richten die Ermittler nun einen weiteren dringenden Zeugenaufruf an die Bevölkerung. „Gesucht werden insbesondere Personen, die sich am 25. Juni zwischen 16 und 16.15 Uhr im Bereich Speckbacherstraße/ Franz-Fischer-Straße aufgehalten und verdächtige Personen, auffällige Fahrzeuge, Schreie, eine Auseinandersetzung oder sonstige ungewöhnliche Wahrnehmungen gemacht haben. Auch vermeintlich unbedeutende Beobachtungen können für die Ermittlungen von entscheidender Bedeutung sein“, wurde vonseiten der Exekutive betont.
Mitbewohner hörte laute Geräusche
Alarmiert wurden die Einsatzkräfte an jenem Nachmittag von einem Mitbewohner. Dieser hatte offenbar lediglich „laute Geräusche gehört“ und befand sich während der Attacke offenbar nicht im selben Raum. Bei der Wohnung handelt es sich laut Polizei um eine Wohngemeinschaft.
Tatwaffe verschwunden
Die Hintergründe der Gewalttat sind weiterhin völlig unklar. Auch die mutmaßliche Tatwaffe – nach bisherigen Erkenntnissen ein Messer – konnte bislang nicht gefunden werden.
Zweckdienliche Hinweise oder verdächtige Wahrnehmungen an das Landeskriminalamt Tirol unter der Telefonnummer: 059 133/70-3333.
Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung. Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.
User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB). Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.