Das Woodstock der Blasmusik in Ort im Innkreis punktet heuer gleich mit mehreren Neuheiten. Vor allem das Tattoo-Studio im neuen Hornbach Koloss wird von den Besuchern begeistert angenommen. Und auch für alle, die ihren Rasierer vergessen haben, gibt es eine Lösung...
„Am Donnerstag hat sich meine Schwester eines stechen lassen, jetzt musste ich nachziehen“, erklärte Jakob aus Inzing (Tirol) als er am Freitag um 11.20 Uhr auf der Tattooliege Platz nahm. Eine knappe halbe Stunde später zierte ein Campingstuhl den rechten Oberschenkel des jungen Mannes. Denn heuer geht das Woodstock der Blasmusik wortwörtlich unter die Haut.
Um die 30 Tattoos täglich
Im Hornbach Koloss kann man im Tattoostudio zwischen 87 Motiven wählen. Manuel aus Windischgarsten entschied sich für eine Lederhose – übrigens sein allererstes Tattoo: „Meine Mama weiß noch nichts davon.“ Das erste je am Festival-Gelände gestochen Tattoo war übrigens eine Bohrmaschine. „Das ist das spektakulärste Studio, in dem wir je gearbeitet haben. Die Aussicht auf den Campingplatz ist legendär“, schildert Macho von centerpiece Tattoos in Traun. Um die 30 Tattoos werden täglich gestochen.
Gafferband statt Rasierer
Und wer seinen Rasierer vergessen hat, bekommt einen Stock tiefer bei der „Wall of Hair“ Hilfe. Da wird kurzerhand mit einem Gafferband die männliche Haarpracht gestutzt. „Ich hätte geglaubt, dass mehr geht. Aber wir haben so eine gute Verwurzelung, da reicht so ein Bandl gar nicht aus“, sagt ein Trio mit jetzt glatter Brust. Am meisten gehen aber noch immer Tanz und Musik unter die Haut – vor allem bei den spontanen Ständchen am Gelände, bei den vielen Bühnen – etwa der neuen Waldbühne – und beeindruckenden Einlagen der Red Bull Tanzgruppe.
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