So wird die Nacht

Endlich Abkühlung! Tun Sie sich selbst etwas Gutes

Österreich
02.07.2026 18:00

Nach Tagen mit extremer Hitze, tropischen Nächten und teils heftigen Gewittern können die Österreicher endlich aufatmen. Auch die Nacht auf Freitag verspricht deutlich angenehmere Temperaturen – und damit die perfekte Gelegenheit, dem von der Hitzewelle strapazierten Körper etwas Gutes zu tun.

Nach den teils heftigen Gewittern vom Mittwoch mit Starkregen, Hagel und Sturmböen kehrte am Donnerstag wieder Ruhe ein. Bei sommerlichen 22 bis 29 Grad setzte sich vielerorts die Sonne durch, nur vereinzelt gab es noch letzte Regenschauer. 

Nächste schwache Kaltfront in Anmarsch
In der Nacht auf Freitag folgt nun der nächste Schritt zur Erholung. Laut GeoSphere Austria zieht von Westen nach Osten eine weitere schwache Kaltfront über das Land. Meist bleibt es trocken, lediglich im westlichen Bergland kann es in der zweiten Nachthälfte vereinzelt regnen. Der Wind weht überwiegend schwach, im Osten zeitweise mäßig aus West bis Nordwest. Die Temperaturen sinken auf 10 bis 18 Grad – nach den vergangenen Hitzetagen für viele eine echte Wohltat.

Denn die außergewöhnlich warme und schwüle Witterung der vergangenen Tage hat vielen Menschen zugesetzt. Heftiges Schwitzen belastet den Kreislauf selbst ohne körperliche Anstrengung. Gleichzeitig sinken Konzentrationsfähigkeit und psychische Belastbarkeit, viele reagieren schneller gereizt.

Frische Luft tut dem Körper gut
„Mit leichter Kleidung können Sie sich in den Abendstunden im Freien aufhalten und damit etwas Gutes für Ihr Wohlbefinden tun“, empfiehlt Holger Westermann, Dozent an der Hochschule für Wirtschaft und Gesellschaft Ludwigshafen. Ein Spaziergang, ein paar ruhige Minuten auf dem Balkon oder der Terrasse oder einfach frische Nachtluft können helfen, den Körper herunterzukühlen und besser zu schlafen.

Und wie geht es am Freitag weiter? Am Vormittag macht sich die schwache Kaltfront vor allem nördlich des Alpenhauptkamms sowie im Norden und Osten bemerkbar. Neben sonnigen Abschnitten ziehen dichtere Wolken durch. Vereinzelt gehen Regenschauer nieder, am nördlichen Alpenrand – vom Bodensee bis ins Mostviertel – kann es zeitweise auch länger regnen.

Die extreme Hitze ist damit vorerst gebremst.

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