Mi, 20. Juni 2018

Spielverderber

22.09.2014 11:17

Hacker überlasteten Server von "Destiny" und "CoD"

In den USA hat eine Hackergruppe namens Lizard Squad bereits zum zweiten Mal einen groß angelegten Angriff auf die Server von Spiele-Unternehmen unternommen. Nachdem sie vor einigen Wochen Sonys PlayStation Network und Blizzards Battle.net attackiert hatten, folgten am Wochenende die Server der beliebten Mehrspieler-Games "Destiny" und "Call of Duty: Ghosts".

Auf Twitter brüsteten sich die hackenden Spielverderber einem "CNET"-Bericht zufolge damit, die Server der beiden Activision-Verkaufsschlager mit einer sogenannten DDoS-Attacke in die Knie gezwungen zu haben.

Server wurde mit Anfragen überflutet
Bei einem DDoS-Angriff wird ein Server mit einer solchen Masse an Anfragen überflutet, dass er unter der Last in die Knie geht und seinen Dienst verweigert. Es handelt sich um eine unkomplizierte, aber effektive Angriffsmethode. Lang dauerte der Ausfall der Server von "Destiny" und "Call of Duty: Ghosts" nicht, einigen Spielern dürfte die Hackerattacke das Wochenende aber gründlich vermiest haben.

Mittlerweile sind die betroffenen Server wieder online. Besonders beim erst kürzlich gestarteten Online-Shooter "Destiny" stellen Angriffe auf die Server eine große Gefahr für Publisher Activision dar, schließlich ist das Game ausschließlich online spielbar (siehe Infobox). Gegen die Online-Spielverderber von Lizard Squad ermittelt nun die US-Bundespolizei FBI.

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