Sprung ohne Seil
Nach tödlichem Bungee-Unfall: Polizei sucht Zeugin
Noch immer gibt der Unfall beim Bungee-Springen in Brasilien, bei dem eine 21-Jährige ohne Seil in den Tod geworfen wurde, Rätsel auf. Eine Frau, die kurz vor der verstorbenen Maria Eduarda Rodrigues de Freitas den Sprung von der Brücke wagte, könnte Details zum Unglück liefern. Die Ermittler suchen daher fieberhaft nach der Zeugin.
Der Fall sorgte international für Schlagzeilen: Die junge Frau wollte von einer stillgelegten Eisenbahnbrücke 40 Meter in die Tiefe springen – doch die Organisatoren des Bungee-Sprungs hatten kein Seil an der 21-Jährigen angebracht. Sie warfen die junge Frau so in den sicheren Tod.
Kurz vor der Tragödie hatte eine weitere Frau den Absprung gewagt. Sie soll sich nach dem Unfall von Maria noch in der Nähe des Brückenfundaments aufgehalten und der Polizei wichtige Informationen zum Unfallhergang liefern.
Hat Zeugin Hinweise auf verschwundene Kamera?
Die Zeugin könnte auch mitbekommen haben, wer die GoPro, die das Todesopfer zum Zeitpunkt des Unglücks trug, nach dem Sprung entwendet haben könnte, „weshalb die Identifizierung der Zeugin als wichtig für den Fortgang der Ermittlungen angesehen wird“, erklärte die Exekutive laut dem brasilianischen Portal Metrópoles.
Ein dreiköpfiges Team, das für die Sicherheit der Abenteurer verantwortlich war, befindet sich indes in Haft. Maicon C. (42), Luis Felipe E. (32) und Vitor G. (27) droht eine Anklage wegen fahrlässiger Tötung.









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