Vor Jahren war das Thema Fracking heiß umstritten: Im Weinviertel flammt jetzt die Debatte um Energiegewinnung aus Schiefergas wieder auf!
Es ist der Antrag der blauen Abgeordneten Paul Hammerl und Dr. Axel Kassegger an den Wirtschaftsausschuss des Parlaments, welcher der NÖ-Grünen-Chefin Helga Krismer die Zornesröte ins Gesicht steigen lässt.
Denn die beiden FPÖ-Mandatare wollen die Erdgasförderung zur Stärkung der Versorgungssicherheit und Senkung der Importabhängigkeit forcieren. Gewaltiges Potenzial dafür sehen sie – wie auch FPÖ-Klubobmann Reinhard Teufel – im Weinviertel.
Die FPÖ möchte Fracking-Gas im Weinviertel. Das gefährdet auch unsere Umwelt und zerstört unsere fruchtbaren Böden

Helga Krismer, Grüne
Bild: Christoph Weisgram
Studie mit Focus Schiefergasvorkommen
Gefordert wird eine zentrale und vollständige Erhebung sämtlicher derartiger Ressourcen, einschließlich konventioneller Erdgaslagerstätten sowie möglicher unkonventioneller Vorkommen! Im Focus: die seit Jahren diskutierten Schiefergasvorkommen, was wohl Fracking einschließt.
„Das würde unsere fruchtbaren Böden dauerhaft zerstören. Das Weinviertel kämpft bereits jetzt mit Wasserknappheit. Fracking würde Millionen Liter wertvollen Nasses verbrauchen und unser Grundwasser gefährden. Die Menschen im Weinviertel haben ein Recht darauf zu wissen, dass ihre Heimat nicht zum Experimentierfeld für eine rückwärtsgewandte Energiepolitik wird“, erklärt Krismer.
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