Zunächst waren es Anmerkungen, die er nach Washington zurückgeschickt hat, nun lehnt Israels Premier Benjamin Netanyahu den Gaza-Friedensplan von US-Präsident Donald Trump ab. Die eindeutige Botschaft des israelischen Regierungschefs lautet: Solange er Ministerpräsident sei, werde es keinen Palästinenserstaat im Gazastreifen oder im Westjordanland geben!
Einige Ideen aus dem Plan der US-Regierung seien annehmbar, andere nicht, so Netanyahu. US-Präsident Trump hatte im vergangenen Monat einen Durchbruch bei seinem Plan zur Beendigung des Krieges verkündet. Die Grundlage dafür war ein Waffenstillstand, auf den sich Israel und die Hamas bereits im vergangenen Jahr verständigt hatten.
Keine der Kriegsparteien will ersten Schritt machen
Israel hat jedoch seit der Vereinbarung des Waffenstillstands im Oktober weiterhin Angriffe im Gazastreifen geflogen. Trump hatte erklärt, die Hamas habe einer Entwaffnung zugestimmt. Allerdings wird aufseiten der Palästinenser betont, dass sich dafür Israel aus dem Gazastreifen zurückziehen sollte. Keine der beiden Kriegsparteien will den ersten Schritt machen.
Militärische Stützpunkte auf Trümmern palästinensischer Häuser
Unterdessen hat die israelische Armee ihre Kontrolle über das Palästinensergebiet in den vergangenen Monaten von 53 Prozent auf über 60 Prozent ausgeweitet. In diesen Gebieten wurden die meisten Gebäude dem Erdboden gleichgemacht, auf den Trümmern militärische Stützpunkte aufgebaut. Auch landwirtschaftliche Flächen wurden zerstört, dabei beteuert Israel stets, dass Infrastruktur der radikalislamischen Terrormiliz Hamas im Visier sei.
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