Mit steigenden Temperaturen steigt auch das Unfallrisiko. Zahl der Verkehrstoten und Verletzten erhöht sich in Niederösterreich dann rasant. Was Fachleute den Autofahrern im Sommer raten.
Je höher die Quecksilbersäule klettert, desto gefährlicher wird es auf den Straßen im weiten Land. Das zeigen Daten der vergangenen Sommer deutlich. „Die Zahl der Verkehrsunfälle stieg in den Monaten Juni, Juli und August in Niederösterreich zwischen 13 und 15 Prozent an“, liest Klara Maria Schenk vom Verkehrsclub (VCÖ) aus der Statistik heraus.
Hitze belastet das Herz-Kreislauf-System und führt zu reduzierter Konzentrationsfähigkeit. Viele schlafen schlechter und sind daher müder.

Klara Maria Schenk, Mobilitätsexpertin
Bild: VincentSufiyan
38 Prozent mehr Verkehrstote
Und es kracht an Hitzetagen nicht nur öfter, sondern auch heftiger. „Das macht die katastrophale Opferbilanz des vergangenen Sommers deutlich“, so die Mobilitätsexpertin: 35 Todesopfer und 3049 Verletzte waren da auf den Straßen des größten Bundeslandes zu beklagen. Damit sind im vorigen Sommer bei Verkehrsunfällen um 38 Prozent mehr Menschen tödlich verunglückt als im Durchschnitt der übrigen Monate. Bei den Verletzten waren es sogar um 57 Prozent mehr. Im Jahr 2024 lagen diese Werte bei 42 sowie 46 Prozent.
Pausen einlegen, Wasser trinken
Die Erklärung für die erhöhte Unfallgefahr: „Zum einen ist im Sommer das Verkehrsaufkommen erhöht, zum anderen wirkt sich Hitze negativ auf die Verkehrssicherheit aus“, erklärt Schenk. Ihre Tipps: Gerade an Hitzetagen das Motto „Gleiten statt hetzen“ beherzigen, bei längeren Fahrten Pausen einlegen und ausreichend Wasser trinken.
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