Erst acht Wochen alt war die Hündin, die vor Kurzem von Spaziergehern in Niederösterreich gefunden worden war. Das Tierheim in Bruck an der Leitha appelliert, bei geschenkten Hunden vorsichtig zu sein.
Zum herzzerreißenden Welpen-Fund in Bruck an der Leitha gibt es neue Details. Eine Hündin wurde vor einer Woche nahe dem Windschutzgürtel im Ort Bruck gefunden. Der acht Wochen alte Vierbeiner soll verschenkt worden sein, wie das Tierheim in Bruck nun auf eigener Recherche herausfand. Angeblich wurde das Tier von bislang unbekannten Personen übernommen, weitergegeben und schließlich ausgesetzt. Spaziergeher fanden es komplett allein am Wegesrand neben einer Straße.
„Weshalb die Hündin verschenkt wurde, ist unklar. Ein weiterer Welpe ist derzeit nicht auffindbar, die anderen Geschwister wurden ausfindig gemacht“, sagt das Tierheim auf „Krone“-Anfrage.
Immer mehr Hunde fragwürdiger Herkunft
Der aktuelle Fall macht erneut auf ein Problem aufmerksam, das Tierschützer seit Jahren beschäftigt: den Kauf und die Weitergabe von Tieren über fragwürdige Quellen. Nach Angaben von Experten kommt es nach wie vor – und teilweise sogar zunehmend – vor, dass Hunde vermeintlich günstig aus dem Ausland oder über inoffizielle Verkaufsplattformen erworben werden.
Tierheim warnt vor verschenkten Hunden
Dabei werden häufig gesetzliche Bestimmungen missachtet. In Österreich ist die Weitergabe von Hunden ohne Chip verboten. Zudem dürfen Hunde unter 16 Wochen nicht nach Österreich importiert werden. Dennoch fehlen bei vielen angebotenen Welpen wichtige Dokumente wie ein gültiger EU-Heimtierausweis, Nachweise über Impfungen oder die vorgeschriebene Kennzeichnung mittels Mikrochip.
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