Temperaturen jenseits der 30 Grad und auch in der Nacht kaum Abkühlung: Das Land aktiviert heuer erstmals den Hitzeschutzplan. Immer mehr Steirer setzen auf Klimaanlagen in den eigenen vier Wänden.
Auf bis zu 34, vielleicht sogar 35 Grad wird das Thermometer am Wochenende vor allem im Süden und Osten der Steiermark klettern. Hinzu kommt eine hohe Luftfeuchtigkeit, wodurch sich die Hitze noch drückender anfühlt. Richtige Abkühlung wird es vor allem in Ballungszentren auch in der Nacht nicht geben – es wird zu Tropennächten kommen (die Temperatur fällt nicht unter 20 Grad).
Punktuell heftige Unwetter möglich
Seitens des Landes Steiermark wurde daher heuer erstmals der Hitzeschutzplan aktiviert. Das mögen Sonnenanbeter zwar für übertrieben halten, Fakt ist aber, dass die Hitze für ältere und kranke Menschen eine ernsthafte Gefährdung darstellen kann. Und unter Umständen auch für Tiere. Man kann es gar nicht oft genug wiederholen: Hunde dürfen bei diesem Wetter niemals alleine im Auto gelassen werden, auch wenn es „nur“ einige Minuten während des Einkaufs sind!
Die schwüle Hitze kann in den nächsten Tagen auch immer wieder zu Unwettern führen: „Es ist Potenzial für heftige Gewitter, auch mit Starkregen, gegeben. Allerdings sehr punktuell“, sagt der Geosphere-Meteorologe Christian Pehsl. Ein Ende der großen Hitze sei vorerst nicht in Sicht, auch wenn es zu Wochenbeginn etwas „kühler“ wird (Temperaturen um die 30 Grad) und die Luftfeuchte nachlässt.
Große Nachfrage nach Klimaanlagen
Angesichts immer häufigerer Hitzewellen ist die Nachfrage nach Klimaanlagen indes groß: „Im Bürobereich ist es mittlerweile ohne Kühlung beinahe undenkbar, aber auch in Privathaushalten steigt das Verlangen nach Klimatisierung“, sagt Anton Berger, Innungsmeister der Installateure. Während beim Nachrüsten auf klassische Split-Anlagen mit Außen- und Inneneinheiten gesetzt wird, setzen sich bei Neubauten und größeren Sanierungen zusehends integrierte Lösungen wie Deckenkühlungen durch.
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