Pünktlich zum Start der Badesaison liegen die ersten Ergebnisse zur Wasserqualität in Vorarlberg vor. Alle 16 offiziell geprüften EU-Badestellen im Land erhielten die Bestnote „ausgezeichnet“. Damit ist ein ungetrübter Badespaß in den heimischen Seen und Flüssen gesichert.
Die Badesaison kann beginnen! Pünktlich zu den ersten Hitzetagen hat das Land die Ergebnisse der ersten Wasserproben an den wichtigsten Badestellen veröffentlicht: Alle 16 überprüften EU-Badestellen weisen eine „ausgezeichnete“ Wasserqualität auf.
Strenge Kontrollen an 16 Standorten
Bei den 16 sogenannten EU-Badestellen handelt es sich um offiziell ausgewiesene natürliche Gewässer, die stark zum Baden genutzt werden. Ihre Wasserqualität wird nach strengen Vorgaben überwacht. Zu diesen Standorten zählen in Vorarlberg unter anderem der Alte Rhein in Lustenau, die Strandbäder in Bregenz, Hard und Lochau, die Rheinauen in Hohenems, der Baggersee Paspels sowie die Untere Au in Frastanz.
So wird die Wasserqualität geprüft
Mitarbeiter des landeseigenen Umweltinstitutes untersuchen die 16 Badestellen während der Sommermonate insgesamt fünfmal. Der Untersuchungszeitraum endet am 31. August. Die Tests erfolgen nach dem Bäderhygienegesetz, wobei das Wasser vor allem auf bestimmte „Indikatorkeime“ wie Escherichia coli und Intestinale Enterokokken geprüft wird. Zusätzlich werden die Badestellen bezüglich möglicher Auffälligkeiten, zum Beispiel Blaualgen, kontrolliert.
Langfristig in einem sehr guten Zustand
Der Zustand der Vorarlberger Badegewässer ist auch im langjährigen Vergleich sehr gut. Langzeitanalysen zeigen, dass alle Badestellen die höchste Qualitätsstufe erreichen. Kurzfristige Sperren sind äußerst selten und kommen am ehesten bei oder kurz nach einem Hochwasser vor.
Sicherheitsregeln für den Badespaß
Damit der Badespaß auch tatsächlich nicht getrübt wird, empfiehlt die Wasserrettung die Einhaltung einiger Grundregeln: Man sollte sich vor dem Sprung ins Wasser langsam abkühlen und nur an bekannten, tiefen Stellen direkt ins kühle Nass springen. Nichtschwimmer sollten maximal bis zur Brust ins Wasser, Luftmatratzen seien zudem kein Ersatz für Schwimmhilfen. Und dass man bei einem Gewitter sofort aus dem Wasser steigen muss, dürfte sich mittlerweile herumgesprochen haben. Besondere Vorsicht gilt an Flüssen: Die Strömung ist nicht zu unterschätzen, der Wasserstand kann schnell ansteigen. Besonders wichtig: Kinder dürfen an Gewässern nie unbeaufsichtigt bleiben!
Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung. Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.
User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB). Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.