Bauprojekt gescheitert

13 Millionen Euro Schulden: Immobilienfirma pleite

Steiermark
18.06.2026 21:01
Porträt von Steirerkrone
Von Steirerkrone

Erst kürzlich rechnete die Insolvenzstatistik steiermarkweit 388 Firmenpleiten im ersten Halbjahr 2026 vor, jetzt trifft es das nächste Grazer Unternehmen. Die Immobilienfirma Aventa AG steht vor einem Schuldenberg von fast 13 Millionen Euro.

Ein missglücktes Bauprojekt in Gratkorn war der Vorbote: Mit einem Schuldenberg von knapp neun Millionen Euro schlitterte die Eudokia Projekt GmbH in die Insolvenz. Das Projekt „St. Stefaner Staße“ war gescheitert. Wie kürzlich bekannt wurde, ging nun auch die dahinterstehende Aventa AG pleite. Am 21. Mai wurde laut AKV ein Insolvenzverfahren eröffnet.

Jetzt steht fest, welche Dimensionen die Insolvenz des Grazer Unternehmens hat: Die Verbindlichkeiten belaufen sich auf 12,9 Millionen Euro – die Aktiva müssen erst ermittelt werden. 64 Gläubiger und vier Dienstnehmer sind betroffen. Eine Sanierung des Unternehmens ist nach derzeitigem Informationsstand nicht angedacht.

Die Aventa AG ist bzw. war die börsennotierte Muttergesellschaft eines Immobilienentwicklungskonzerns (Aventa Gruppe). Die Gruppe befasst sich mit der Entwicklung, Realisierung und Verwertung von Immobilienprojekten – insbesondere hochwertigen Wohnbauprojekten in Wien, Niederösterreich und der Steiermark. Für die einzelnen Bauaufträge wurden Projektgesellschaften gegründet.

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