Bei seiner Vorstellung als Trainer von Red Bull Salzburg sprach Danny Röhl auch über die Entwicklung von Talenten. Diese haben die Bullen weiterhin, vor allem Johannes Moser ist in aller Munde. Der neue Coach erklärte, wie es aus seiner Sicht am besten geht.
Für mutigen Fußball und mutige Entscheidungen – dafür steht Red Bull Salzburgs neuer Cheftrainer Danny Röhl laut eigener Aussage. Der 37-Jährige hat bereits viel Erfahrung gesammelt. Mit Ralph Hasenhüttl zog es ihn von der deutschen Bundesliga (RB Leipzig) zu Southampton in die Premier League, wo harter Abstiegskampf wartete. Genau das Gegenteil erlebte er dann beim FC Bayern München.
„Das ist kein Geheimnis und unser Anspruch“
„Dieser Hunger auf Titel und das Verständnis dafür, was es heißt, Favorit zu sein, waren wichtige Komponenten, die ich dort lernen durfte“, blickt Salzburgs neuer Hoffnungsträger zurück. Und nach vorn, denn auch bei den Bullen zählt nur der Meisterteller und der Cup-Titel. „Wir müssen ambitioniert sein und immer um Platz eins mitspielen. Das ist kein Geheimnis und auch unser Anspruch.“
„Wir müssen ambitioniert sein und immer um Platz eins mitspielen. Das ist kein Geheimnis und auch unser Anspruch.“
Danny Röhl, Trainer von Red Bull Salzburg
Röhl will bei seiner Formation auf ein 4-3-3 bzw. 4-2-3-1 setzen. „Wir brauchen eine hohe Intensität“, erklärte der 37-Jährige, der damit auch das Credo von Fußballchef Jürgen Klopp („Intensität ist unsere Identität“) voll lebt.
„Talente entwickeln? Natürlich über Spielzeit“
Dazu gilt der Ex-Kicker, der seine Karriere verletzungsbedingt mit 20 Jahren beenden musste, als Entwickler von Talenten. Mit Johannes Moser haben die Bullen bekanntlich ein wahres ÖFB-Juwel in den eigenen Reihen, das bei der U17-WM zum Spieler des Turniers gewählt wurde und jetzt bei der Bundesliga-Mannschaft mittrainiert. Dazu ist vorerst auch Aboubacar Camara in diesen Tagen in Taxham dabei.
Wie also entwickelt man begabte Youngsters? „Natürlich über Spielzeit, über das richtige Timing, wann man ihnen Vertrauen gibt“, erklärte der neue Salzburg-Coach. „Junge Spieler müssen auf und neben dem Platz Entwicklungsschritte gehen und da werde ich sie mit meinem Trainerteam begleiten“, ergänzte er.
16-Jähriger Tormann im Training dabei
Ein weiteres Talent durfte am Donnerstag bei den Bullen mittrainieren. Durch die Abwesenheit von Alexander Schlager (bei der WM) und Christian Zawieschitzky, der für das U21-Nationalteam spielte, wurde U18-Goalie Teo Hupfauf kurzfristig befördert. Der erst 16-jährige Tiroler spulte mit Salko Hamzic und Nikola Sarcevic die Übungen von Neo-Tormanntrainer Alexander Walke ab.
Edmund Baidoo hingegen war im Rahmen der knapp zwei Stunden langen Einheit individuell am Platz. Der Ghanaer arbeitete mit Athletiktrainer Markus Böker.
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