Schlechte Bewertung seitens der EU sorgt für Verunsicherung am Pleschingersee in Oberösterreich. Doch die Linz AG – Betreiberin des Sees – gibt Entwarnung.
„Mangelhaft“ – mit dieser Bewertung sorgt die Europäische Umweltagentur (EEA) derzeit für Verunsicherung unter den Badegästen am Pleschinger See. Die Linz AG verweist jedoch auf aktuelle Messungen, die ein deutlich anderes Bild zeichnen. Denn die EU-Bewertung basiert auf Daten aus dem Jahr 2025.
Die Wasserqualität werde laufend überprüft, betont die Linz AG. Während der Badesaison analysiert das Institut für Wasseraufbereitung, Abwasserreinigung und Forschung (IWA) das Wasser wöchentlich an drei verschiedenen Stellen im See. Das Ergebnis laut dem städtischen Unternehmen: „Auch heuer wurde kein einziger Grenzwert überschritten.“
Der Grund für die unterschiedlichen Bewertungen dürfte in der Lage der Messstelle liegen. Diese von der AGES betriebene Prüfstelle befindet sich neben einer Bootsanlegestelle – dort, wo sich regelmäßig Wasservögel aufhalten. Eine akute Gesundheitsgefahr sieht offenbar auch die zuständige Behörde nicht. Denn andernfalls müsste der Magistrat Maßnahmen setzen oder ein Badeverbot verhängen.
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