Sparmaßnahmen greifen

Finanzielle Lage der Gemeinden verbessert sich

Kärnten
16.06.2026 12:00

Seit Jahren gibt es in den Amtsstuben der Kärntner Gemeinden rauchende Köpfe. Grund dafür: die finanziell angespannte Lage der Kommunen. Mittlerweile konnte sich aber eine Vielzahl der Gemeinden finanziell erholen. Trotzdem gibt es noch Liquiditätsprobleme.

Ein eiserner Sparkurs in den 132 Kärntner Gemeinden macht es möglich: Die finanzielle Lage der Kommunen verbessert sich allmählich. „Im vergangenen Jahr konnten 79 Gemeinden ein positives operatives Ergebnis erzielen. Zwei konnten ausgeglichen bilanzieren“, erklärt Gemeinde-Landesrätin Marika Lagger-Pöllinger. Grund dafür seien unter anderem die Hilfspakete des Landes und der eiserne Sparkurs der Kommunen selbst.

Und trotz der erfreulichen Nachrichten mahnt Lagger-Pöllinger, „dass sich die Lage zwar verbessert hat, aber sie bleibt noch angespannt.“ Immerhin gibt es in Kärnten noch 49 Gemeinden, die ein negatives Haushaltsergebnis ausweisen mussten.

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Auch heuer stehen rund zehn Millionen Euro zur Abgangsdeckung bereit.

Marika Lagger-Pöllinger, Gemeinde-Landesrätin

Monitoring soll Kommunen helfen
Neben den Hilfspaketen der Landesregierung und dem Sparwillen hilft den Gemeinden auch ein eigenes Monitoring zur Überwachung der finanziellen Lage. „Da unterstützen wir die Gemeinden und sehen rasch, wenn es in einer Gemeinde ein Liquiditätsproblem gibt“, sagt Lagger-Pöllinger. 

Auch heuer soll es für die angeschlagenen Gemeinden Unterstützung vonseiten des Landes geben. Rund zehn Millionen Euro stehen für Kommunen, die ein Minus schreiben, parat.

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