Einige blicken zum Himmel, andere bekreuzigen sich, manche sprechen ein (An-)Stoßgebet. Und dass zwei DFB-Stars nach dem 7:1 über Curacao sogar mit Gegenspielern beteten, zeigt auch bei dieser WM: Gott kickt mit! Der Glaube soll Berge versetzen, treibt jedoch mitunter seltsame Blüten ...
Als Graffiti mit Heiligenschein oder als Ikone zwischen Kerzen am Wohnzimmer-Altar – dem Nationalheiligen Diego Maradona († 2020) wird in Argentinien nach wie vor gehuldigt. Sein 60-Meter-Solo zum vorentscheidenden 2:0 im Viertelfinale 1986 gegen England ist als „WM-Tor des Jahrhunderts“ ebenso legendär wie sein im selben Spiel mit der „Hand Gottes“ erzieltes 1:0. Letztlich sollte die „Albiceleste“ um Maradona zum zweiten Mal den WM-Pokal stemmen – offenbar mit Gottes Hilfe.
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