Regel geändert

Nach Spanisch-Verbot: Jetzt rudert die FIFA zurück

Eine seltsame Vorschreibung der FIFA bei Pressekonferenzen erhitzte zuletzt die Gemüter. Fragen und Antworten auf Spanisch waren nicht gestattet. Der Fußball-Weltverband hat diese Regel laut eines Medienberichts jetzt aber geändert. 

Es war bislang einer der Aufreger der laufenden Fußball-WM: das Spanisch-Verbot bei Pressekonferenzen der Mannschaften. An drei verschiedenen Schauplätzen wurde untersagt, Fragen auf Spanisch zu stellen oder zu beantworten. Eine Vorschreibung, die vor allem Fans aus Ländern mit dieser Amtssprache erzürnte, ist mit Mexiko doch genau ein derartiges Land Co-Gastgeber des Megaevents. Die „Krone“ berichtete. 

Übersetzung ab sofort möglich
Wie die spanische „Marca“ jetzt berichtet, ist der Weltverband FIFA in dieser Causa zurückgerudert. Ab sofort soll Spanisch bei Pressekonferenzen wieder erlaubt sein – für Journalisten, Spieler und Trainer. „Um die Arbeit aller Medien zu erleichtern, stellt die FIFA bei allen Pressekonferenzen einen spanischen Übersetzer zur Verfügung“, schreibt die Zeitung. Darüber hinaus soll es jetzt auch eine spanische Übersetzungsfunktion in der offiziellen FIFA-App geben.  

Der Rückzug soll dem Vernehmen nach aus Respekt vor Gastgeber Mexiko erfolgen. Bisher war es nur gestattet, Fragen in den Sprachen der beiden Teams (z.B. Niederländisch und Japanisch) sowie Englisch zu stellen. Beim Spiel Brasilien gegen Marokko waren laut „Marca“ aber auch Arabisch, Französisch und Italienisch, wegen Teamchef Carlo Ancelotti, erlaubt. 

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