Finanzierung gestoppt

Breite Polit-Front will das Sammel-Taxi retten

Niederösterreich
10.06.2026 08:15

„Krone“-Leser wissen es: Die 13 Betreibergemeinden wollen das Anrufsammeltaxi „Korneuburg mobil“ am Ende des Monats nicht mehr finanzieren. Doch drei Parteien wollen das Mobilitätsangebot retten.

Mit Unverständnis reagiert FPÖ-Verkehrssprecher und Landtagsabgeordneter Hubert Keyl auf die Entscheidung von 13 Gemeinden im Bezirk Korneuburg, die Finanzierung des Anrufsammeltaxi-Systems „Korneuburg mobil“ mit Ende Juni einzustellen – die „Krone“ berichtete. Dieser Schritt sei unverständlich, weil das Land eine Förderung für das gesamte Jahr 2026 zugesagt hat und weiterhin einen wesentlichen Teil der Kosten tragen würde.

„Lückenlose Fortführung“
Georg Ecker, Verkehrssprecher der Grünen, zum Hintergrund der Debatte: „Der geplante Nachfolger ,Weinviertel West‘ verzögert sich durch einen Einspruch im Vergabeverfahren.“ Wenn die Landesregierung jetzt nicht rasch handle, drohen laut dem Öko-Politiker den Pendlern und der Wohnbevölkerung im Bezirk Korneuburg monatelange Ausfälle im öffentlichen Nahverkehr. Ecker fordert deshalb unter dem Motto „faire Mobilität für alle Menschen im Bezirk“eine lückenlose Fortführung des Projekts.

„Nicht im Regen stehen lassen!“
„Wer den öffentlichen Verkehr stärken will, darf die Menschen nicht einfach im Regen stehen lassen. Das Anruf-Sammeltaxi hat sich als wichtige Ergänzung zu Bus und Bahn bewährt. Deshalb muss sichergestellt werden, dass dieses Angebot bis zum Start des Nachfolgeprojekts ohne Unterbrechung weitergeführt wird“, ergänzt SPÖ-Bezirksvorsitzender Bundesrat Martin Peterl.

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