Der „Traude Dierdorf-Sozialpreis“ wurde zum fünften Mal vergeben. Den begehrten Preis erntete ein Projekt der Elterninitiative „Verein Wege zum Wohnen“ – mit einem Wohnhaus für Menschen mit besonderen Bedürfnissen.
„Soziales Engagement von Einzelnen bewirkt Großes und gibt Hoffnung und Kraft“, sagte Claudia Altmann-Pospischek bei der Traude Dierdorf Sozialgala, die mittlerweile zum fünften Mal in Wiener Neustadt stattfand. Sie würdigte damit ihre mittlerweile beste Freundin Lisa Wiedermann für ihre herzliche Betreuung von Brustkrebspatientinnen, wofür sie den Sozialpreis in der Kategorie Zivilcourage erhielt. Reinhard Hundsmüller wurde für sein Lebenswerk und den Einsatz für den Arbeiter-Samariter-Bund ausgezeichnet. Wie seine Vorrednerin machte er keinen Hehl aus seiner Krebserkrankung.
Verein „Wege zum Wohnen“ überzeugte mit innovativer Projektlösung
Als soziales Projekt wurde die Elterninitiative „Verein Wege zum Wohnen“ geehrt – ein Wohnhaus für Menschen mit besonderen Bedürfnissen. Die Tochter von Traude Dierdorf, Elke Schmid-Dierdorf, überreichte den Preis stellvertretend an Familie Tauchner. Mit der Gala will Vizebürgermeister Rainer Spenger der verstorbenen Stadtchefin Traude Dierdorf gedenken, von der er viel gelernt hat: „Sie war kein Übermensch, aber sie war stets für die da, die sie gebraucht haben und hatte ihr Herz am richtigen Fleck.“
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