Mit Magnitude von 6,2
600 km weit spürbar: Starkes Erdbeben vor Italien
Ein starkes Erdbeben hat in der Nacht auf Dienstag weite Teile Süditaliens erschüttert. Die Erschütterungen waren über Hunderte Kilometer hinweg spürbar und reichten bis auf die Balkanhalbinsel. Erste Hinweise auf größere Schäden gab es jedoch zunächst nicht.
Um 0.12 Uhr wurde vor der Küste Kalabriens unter dem Tyrrhenischen Meer ein Seebeben der Magnitude 6,2 registriert. Das teilte der Österreichische Erdbebendienst der GeoSphere Austria unter Berufung auf Daten des italienischen Instituts für Geophysik und Vulkanologie (INGV) sowie des US Geological Survey (USGS) mit.
Keine Notrufe bei der Feuerwehr
Das Beben ereignete sich etwa auf der Höhe des Küstenortes Paola in Kalabrien, gut drei Autostunden südlich von Neapel. Nach Angaben des Erdbebendienstes lag das Epizentrum im Meer. Zudem wurde eine Herdtiefe von rund 250 Kilometern gemessen.
Aus diesem Grund sei in der nahe gelegenen Stadt Cosenza wahrscheinlich nicht mit Gebäudeschäden zu rechnen, hieß es.
Die italienische Feuerwehr erklärte rund eine halbe Stunde nach dem nächtlichen Beben auf der Plattform X, dass bislang keine damit zusammenhängenden Notrufe eingegangen seien.
Erschütterungen bis zum Balkan spürbar
Trotz der großen Tiefe des Erdbebens wurden die Erschütterungen in weiten Teilen Süditaliens wahrgenommen. Laut GeoSphere Austria war das Beben bis zur Balkanhalbinsel in einer Entfernung von etwa 600 Kilometern spürbar.
Kalabrien und die nahe gelegene Insel Sizilien zählen zu den seismisch aktiven Regionen Italiens und werden regelmäßig von Erdbeben erschüttert.









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