Festival in Linz

Schlossberg wird von digitaler Welle überrollt

Oberösterreich
02.06.2026 16:00

Bereits zum vierten Mal findet das FMR-Medienfestival in Linz statt. Von 3. bis 7. Juni kann man Stationen rund um den Linzer Schlossberg abklappern, an denen sich digitale Erlebnisse mit dem realen Raum vermischen. Allerdings wird hier (schwarzer) Humor groß geschrieben. Außerdem gibt es Performances, Konzerte und Diskussionen, Eintritt frei.

Zwischen Klangexperiment und Grenzüberschreitung: Das FMR Festival lädt auch heuer wieder dazu ein, mit unserer digitalen Welt auf Tuchfühlung zu gehen – dabei darf es auch Humor geben.

Die vierte Ausgabe des Linzer Events wird am Mittwoch, 3. Juni, (Schlossmuseum, Westeingang, 18 Uhr) eröffnet. Im Anschluss an die Eröffnungsrundgänge findet ab 19.30 Uhr ein Konzertabend mit elektronischer Live-Musik und DJs im Schlosspark statt. Eine weitere Konzertnacht ist für Freitag, 5. Juni, ebenfalls ab 19.30 Uhr geplant.

Der Schauplatz des FMR Festivals  ist der historische Hügel mit Schlosspark, Schlossmuseum, Rosengarten, Keplerwiese, Schlossbergstollen und Martinskirche. Rund fünf Hektar werden in einen frei zugänglichen Ausstellungsraum transformiert.

An rund 20 Stationen verschmelzen Genres, oder es entstehen unerwartete Klangwelten. Ob elektronische Soundscapes, Streetwear für die Apokalypse, atmende Straßenlaternen oder lachende KI-Systeme – die Fantasie hat Vorrang. Die Beiträge stammen von Kunstschaffenden aus der internationalen Szene sowie von Studierenden der Linzer Kunstuniversität.

Auch Hörstationen, an denen man nichts hört, gibt es.
Auch Hörstationen, an denen man nichts hört, gibt es.(Bild: Kim Sarah, Lee Yong Shin)

Die Ausstellung an den verschiedenen Standorten ist täglich von 10 bis 22 Uhr geöffnet. Während dieser Zeit sind Infotrainer anwesend, die für Auskünfte zu den Arbeiten zur Verfügung stehen. Der Eintritt ist übrigens frei!

Da die Ausstellung im öffentlichen Raum stattfindet, sind die meisten Arbeiten auch außerhalb der Öffnungszeiten sichtbar und wahrnehmbar. Bei einigen ist der Zugang dann allerdings nur eingeschränkt oder gar nicht möglich.

Für die Besichtigung aller Arbeiten sollte zumindest ein halber Tag eingeplant werden. Es gibt aber auch geführte Rundgänge.

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