Südtiroler Frei.Wild

Ausverkaufter Gasometer war „Immer unter Feuer“

Musik
01.06.2026 14:32

Explosives Tourfinale der Südtiroler Deutschrocker Frei.Wild: Nach 15 Konzerten mit mehr als 110.000 Fans war im Wiener Gasometer noch einmal zweieinhalb Stunden Durchrocken angesagt. Fazit: gelungene Show, heisere Fans, starke Botschaften zum „mehr Miteinander reden“.

kmm

Fünf Nightliner, neun Lkw mit Technik. Eine der erfolgreichsten Deutschrock-Bands trägt nicht klein auf. Musikalisch sind Frontmann Philipp Burger und seine Kollegen Jonas Notdurfter, Christian Forer und Jochen „Zegga“ Gargitter auf Top-Niveau, da bebte selbst die ansonsten manchmal maue Akustik im Wiener Gasometer. Harte schnelle Stücke, dazwischen Balladen und die inoffizielle Südtirol-Hymne, die die Wiener textsicher mitfeierten. Unter dem Tour- und Albumtitel war „Immer unter Feuer“ angesagt, Pyro-, Video- und Lichtshow vom Feinsten.

(Bild: Patrick Schneiderwind)
(Bild: Patrick Schneiderwind)
(Bild: Patrick Schneiderwind)
(Bild: Patrick Schneiderwind)

Keine Spur auf der Bühne und im Publikum von der vor allem in Deutschland kritisierten Vergangenheit, die Burger längst abgelegt hat und dagegen öffentlich und auch in Schulen auftritt. Im Gegenteil, die selbstironischen Sprüche ins Mikro kommen bei den Fans an, die Aufrufe zu Toleranz, aber gleichzeitig Kante im Leben zu zeigen, sind in Ordnung.

Gesungen wird auf Hochdeutsch, bei den Ansprachen könnte Burger ein bisserl mehr Dialekt, den er ja als Südtiroler mit markanter Aussprache spricht, vor allem in Wien neben der „Bühnensau“ noch rauslassen. Aber das lässt sich ja ändern ...

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