Im vergangenen Winter übernachteten so viele Gäste wie nie zuvor in den heimischen Hotels. Den Großteil machten Gäste aus Österreich aus, doch die ausländischen Urlauber holten stark auf. Im April verzeichnete die Branche allerdings einen nicht undeutlichen Rückgang an Übernachtungen.
Trotz Teuerung, Schneemangel und starker Konkurrenz durch die Nachbarbundesländer haben die oberösterreichischen Hoteliers einen Grund zur Freude: Die vergangene Wintersaison brachte ein ums andere Mal einen Rekord bei den Nächtigungszahlen. Konkret gab es laut Statistik Austria ein deutliches Plus von 3,2 Prozent mehr Wintergästen als noch in der Saison 2024/25. In absoluten Zahlen waren es rund 3,2838 Millionen Nächte, die Urlauber in den heimischen Hotels und Herbergen verbrachten.
Anstiege von 0,5 bzw. 7,5 Prozent
Der größere Teil der Gäste stammte auch in der vergangenen Saison aus Österreich – auf die Landsleute entfielen nämlich rund 1,9713 Millionen der Übernachtungen – ein leichter Anstieg von 0,5 Prozent im Vergleich zur vorherigen Wintersaison. Ausländische Gäste sind aber stark am Aufholen: Bei denen wurde ein Anstieg von beachtlichen 7,5 Prozent auf immerhin schon 1,3125 Millionen Nächtigungen verzeichnet.
Insgesamt 74,2 Mio. Nächtigungen
Insgesamt liegt Oberösterreich damit bundesweit an sechster Stelle, weit hinter den Tourismus-Hotspots Salzburg mit rund 16 Millionen Nächtigungen und Tirol mit stolzen fast 26,9 Millionen Übernachtungen. Den stärksten Anstieg (+6,1 Prozent) verzeichnete Wien, das mit rund 9,5 Mio. Nächtigungen Platz drei verteidigte. Bundesweit waren es sogar 74,2 Mio. Nächtigungen, ein Anstieg von 2,5 Prozent.
Rückgang im April
Im April sah es hingegen etwas weniger rosig aus: Hier wurden in Oberösterreich 585.200 Nächtigungen verzeichnet – ein Minus von 4,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Bundesweit noch deutlicher: 7,81 Mio. Nächtigungen, fast sechs Prozent Rückgang.
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