Während in Breitenau bereits vier süße Storchenbabys im Nest herumwuseln, schaut es in den Nachbarorten Peisching und Schwarzau, Bezirk Neunkirchen, leider traurig aus. Denn in beiden Nestern gibt es noch immer keine Eier.
Schauplatz Peisching: Noch vor wenigen Wochen schien es so, als hätte sich endlich ein Storchenpaar gefunden, nachdem man schon wochenlang auf die verspäteten Störche wartete – die Hoffnung auf Nachwuchs war groß.
Doch daraus dürfte nichts werden. Zwar sitzen derzeit zwei Tiere im Nest, gebrütet wird jedoch nicht. Immer wieder kam es zuletzt zu Revierkämpfen mit anderen Störchen. „Plötzlich waren vier Störche da, einer hat sich schließlich durchgesetzt und blieb“, erzählt Nachbar und „Storchenflüsterer“ Hans Beisteiner. Für ihn steht fest: „Da brütet niemand.“
Herzzerreißender Anblick: Nest hält nicht am Sendemast
Auch im Nachbarort Schwarzau am Steinfeld zeigt sich ein trauriges Bild. Dort versuchen die Störche hartnäckig, ein Nest am Sendemast zu bauen, doch dieses fällt immer wieder auseinander. „Wir haben für sie gegenüber ein neues aufgestellt, aber das wollen sie nicht“, erklärt Gemeinderat Thomas Elian.
Anscheinend fühlen sich die Tiere am warmen Sendemast wohl und das Nestbauen und Brüten hat in den vergangenen Jahren hier auch immer gut funktioniert. „Also geben sie nicht auf“, so Elian.
Die traurige Erkenntnis dazu: Ohne Nest keine Eier, und somit wahrscheinlich heuer auch in Schwarzau kein Storchennachwuchs.
Gute Nachrichten hingegen gibt es aus Breitenau. Hier kam Anfang Mai püntklich der Nachwuchs und vier kleine Storchenbabys wuseln bereits im Nest über der Kirche.
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