Fast nur Verlierer. Bringt diese Regierung die Finanzen in Ordnung? Das war die Frage in der Runde der Chefredakteurinnen und Chefredakteure Dienstag am späten Abend in ORFIII. Ja, Türkis-Rot-Pink mache etwas – aber ob es sei wohl zu wenig, meinte ich da. Und das gilt in fast jeder Hinsicht. Es gilt besonders auch für das, was die Regierung am Mittwoch zu den Pensionen verkündete: Eine Anpassung unter der Inflation, 2,95 Prozent im Schnitt statt 3,3 Prozent. Kostet den Staat 2,4 Milliarden Euro, die Pensionisten werden größtenteils unzufrieden sein, wenn sie die Inflation nicht abgegolten bekommen. Und so titeln wir heute in der „Krone“: „Fast nur Verlierer bei der Pensionserhöhung“.
„Volkspension“. Wobei in der TV-Runde auch darüber diskutiert wurde, wie an den Pensionen herumgedoktert wird. Vom Versicherungsprinzip wird ja immer weiter abgewichen. Ich strapazierte als Beispiel: Wer für sein Haus eine Brandschutzversicherung über 200.000 Euro abgeschlossen hat, zahlt wenig und bekommt im Fall des Falles eben auch nur die 200.000. Wer für 400.000 einzahlt, bekommt diese Summe. So wäre auch das Prinzip der Pensionsversicherung angelegt: Wer mehr einzahlt, bekommt mehr. Dem ist aber längst nicht mehr so, Vielzahler bekommen nur noch minimale Erhöhungen – so auch im nächsten Jahr. Da sprechen manche von einer „Volkspension“. Tatsächlich nähern wir uns der Einheitspension für alle immer weiter.
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