Zwischen Bodensee und Arlberg glühen die Roste besonders intensiv. Eine aktuelle Studie des Handelsverbandes zeigt: Die Vorarlberger sind Spitzenreiter beim Sommer-Ritual – doch die Gewohnheiten am Rost wandeln sich und auch der sichere Umgang mit der Glut rückt in den Fokus.
Wenn der Duft von Holzkohle durch die Gärten zieht, dann sind die Vorarlberger ganz in ihrem Element. Wie der aktuelle „Consumer Check“ des Handelsverbandes zeigt, ist das Ländle gemeinsam mit Tirol der unangefochtene Grillmeister Österreichs. Während im bundesweiten Durchschnitt 43 Prozent der Bevölkerung mehrmals pro Monat den Grill anwerfen, grillt im westlichsten Bundesland jede zweite Person regelmäßig.
Grillzange fest in Männerhand
Das Grillen bleibt im Kern eine Männerdomäne, da in 58 Prozent der Haushalte ein Mann die Zange in der Hand hält. In nur 5 Prozent der Fälle zeichnen Frauen für Grillwurst, Steak oder das Gemüse verantwortlich. 38 Prozent der Haushalte teilen sich die Arbeit.
Hinter der gemeinsamen Leidenschaft zeigt sich ein kulinarischer Graben zwischen den Geschlechtern. Während Männer weiterhin Schweinefleisch und Bratwürste bevorzugen, setzen Frauen primär auf gegrilltes Gemüse, gefolgt von Salaten und Beilagen. Auch bei Grillkäse und vegetarischen Alternativen greifen Frauen deutlich häufiger zu als Männer.
Fokus auf vegetarischen und veganen Gerichten
Besonders rasant wandeln sich die Ernährungstrends beim Blick auf die Jugend. Die Generation Z bricht radikal mit den fleischlastigen Traditionen der älteren Generationen. Nur noch rund ein Drittel der 18- bis 28-Jährigen entscheidet sich für Schweinefleisch oder Bratwürstel. Stattdessen landen in dieser Altersgruppe bei fast jedem Fünften bereits vegetarische oder vegane Alternativen auf dem Rost.
Bei den Geräten vertrauen die meisten weiterhin auf den klassischen Holzkohlegrill, gefolgt von Gas- und Elektrovarianten. Damit der Grillspaß unbeschwert bleibt, erinnern die Experten von „Sicheres Vorarlberg“ an die wichtigsten Verhaltensregeln: Beim klassischen Holzkohlegrill gilt als oberstes Gebot, niemals flüssige Brandbeschleuniger wie Benzin oder Spiritus zu verwenden, da hier explosionsartige Stichflammen entstehen können. Zudem muss der Grill standsicher aufgestellt werden und die Asche vor dem Entsorgen komplett auskühlen.
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