Was für ein Schock! Ein britischer Radiosender verkündete am Dienstag unabsichtlich den Tod von König Charles III. Der Monarch ist allerdings quicklebendig und gerade mit Königin Camilla auf Besuch in Nordirland.
Am Dienstagnachmittag erreichte eine traurige Meldung die Hörer des lokalen britischen Senders Radio Caroline: König Charles III. sei verstorben. Das stimmte natürlich nicht, König Charles und seine Frau Camilla sind aktuell auf Besuch in Nordirland.
Schuld an der peinlichen Panne war die Technik, wie der Sender in einer Entschuldigung auf Facebook erklärte. Im Hauptstudio des Radiosenders hatte ein Computerfehler versehentlich das royale Notfallprotokoll ausgelöst – jenes Szenario, das eigentlich nur beim Tod eines Monarchen aktiviert wird. Plötzlich wurde live vermeldet, König Charles sei verstorben. Danach herrschte im Radio Stille – ganz so, wie es das Protokoll im Todesfall vorsieht.
Die Stille alarmierte die Mitarbeiter, die den peinlichen Fauxpas erst dann bemerkten. Eilig wurde das reguläre Programm wieder aufgenommen und eine Entschuldigung ausgestrahlt. Stationsleiter Peter Moore meldete sich auch auf Facebook zu Wort: „Wir entschuldigen uns bei seiner Majestät, dem König, und unseren Hörern für jegliche verursachte Unannehmlichkeiten.“ Man habe sich immer gefreut, die Weihnachtsansprache der Monarchen zu übertragen und hoffe, „dies noch viele Jahre lang tun zu können“.
Vorfall mit Vogelkot
Während im Sender die Panik ausbrach, ahnte der Monarch von dem ganzen Trubel wohl nichts. Er und seine Gattin, Königin Camilla, befinden sich aktuell auf einer Reise in Nordirland. Bei einem Spaziergang im Küstenort Newcastle wurde es für den König trotzdem etwas ungemütlich, wie der Sender BBC berichtet. Der Kot einer Möwe landete doch glatt auf seiner Jacke. Charles nahm es mit Humor. „Wenigstens ist er nicht auf dem Kopf gelandet“, scherzte er.
„Ich bin nicht gerade eine Expertin“
Königin Camilla vergnügte sich, während ihr Mann andere Termine wahrnahm, in einem Pub in Hillsborough. Dort wagte sie sich hinter die Theke und versuchte sich am Guiness-Zapfhahn. „Ich bin nicht gerade eine Expertin, aber mein Mann ist einer“, scherzte die Königin und erntete für ihre Zapfkünste trotzdem Applaus.
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