Der FC Southampton muss seinen Aufstiegstraum nach einer Niederlage vor dem Schiedsgericht im Zuge des Spionage-Skandals endgültig begraben. Die Beschwerde des Fußball-Klubs gegen die Entscheidung der unabhängigen Disziplinarkommission hinsichtlich Verstößen gegen die EFL-Regularien sei abgewiesen worden, teilte die englische Fußball-Liga (EFL) mit. Southampton bleibt damit aus dem Play-off-Finale der Championship dieses Wochenende ausgeschlossen.
Darüber hinaus werden dem Verein vier Punkte abgezogen, die in der Tabelle der Championship-Saison 2026/27 berücksichtigt werden. Die Entscheidung des Schiedsgerichts ist endgültig. Der FC Middlesbrough soll nun stattdessen im Play-off-Finale am Samstag gegen Hull City um den Aufstieg in die Premier League antreten.
In der Affäre, die in britischen Medien „Spygate“ genannt wird, hatte eine unabhängige Kommission den Verein der Spionage für schuldig befunden. Southampton war von der EFL angeklagt worden, weil ein Mitarbeiter der Saints vor dem Play-off-Halbfinal-Sieg (2:1 n.V.) eine Trainingseinheit des Gegners FC Middlesbrough ausspioniert haben soll.
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