
Das Grazer Schloss Eggenberg beteiligt sich nicht nur mit umfangreichen Themenführungen am Jahresmotto „Bloom“ des Universalmuseum Joanneum. Im Münzkabinett wartet eine spannende Sonderausstellung über Blumen und Pflanzen auf Geldscheinen und Münzen. Und der 6. Juni lockt mit einem prallen Programm.
Auch wenn Karl Peitler in seiner Ausstellung „Die blühende Sprache des Geldes“ Münzen und Banknoten aus gut 60 Ländern dieser Erde und weit zurückreichend bis in die Antike zeigt, sind darunter doch keine „Blüten“ zu finden. Allerdings jede Menge Blumen und Pflanzen, die sich oft nicht nur als Dekor, sondern als politisches Statement auf den Zahlungsmitteln manifestieren.
So haben schon die alten Griechen ihre Drachmen mit Olivenzweigen, Rosen oder Efeuranken verziert. In Japan schmücken Chrysanthemen Yen-Münzen, in Deutschland Eichenblätter die Cent-Stücke. Und wer erinnert sich nicht an die drei Edelweiß auf der alten Ein-Schilling-Münze.
Gemeinsam mit Marc Philipp Wahl hat Karl Peitler nicht nur eine höchst informative, sondern auch optisch ansprechende Ausstellung über Blumenmotive auf Münzen und Banknoten zusammengestellt, die durch feinsinnige künstlerische Interventionen von Ryts Monet – wie Salzblüten auf Münzen, eine Banknotenzeichnung oder eine Geldtapete – ergänzt wird.
Spartenübergreifende Themenführungen
Im Rahmen des „Bloom“-Schwerpunkts bietet Schloss Eggenberg auch eine Reihe von Themenführungen quer durch den Park, die Prunkräume, die Alte Galerie und das Münzkabinett an, die oft Bekanntes aus neuen Perspektiven zeigen. Die Bedeutung der Blumen in mittelalterlichen Gemälden etwa, das Versprechen eines blühenden Zeitalters in den Deckenfresken oder die Liebe zu den Rosen im Park. Dazu kommen zeitgenössische Eingriffe von Claudia Larcher (Alte Galerie) und Thomas Stimm (Prunkräume).
Vormerken sollte man sich jetzt schon den „Bloom“-Tag am 6. Juni, wenn zusätzlich zu einem umfangreichen Führungs- und Workshopangebot noch Konzerte – u. a. im Planetengarten und im Planetensaal – auf dem Programm stehen.
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