Mittlerweile steht der Rohbau der Wohnanlage in der St. Andräer Römerstraße. Das Projekt hat am Montag einen Fernwärmeanschluss bekommen und beherbergt in Zukunft Hilfsbedürftige. Stadt und Kelag feiern dabei den Ausbau des Fernwärmenetzes.
20 Wohnungen werden in der Bischofsstadt aktuell errichtet. In dem Wohnkomplex sollen in Zukunft auch hilfsbedürftige Menschen vom Kärntner Hilfswerk betreut werden. Weitere Einheiten werden vermietet – gefördert vom Land. Bei der Energieversorgung des Gebäudes, das übrigens dem Kärntner Siedlungswerk GmbH (KSW) gehört, wird auf nachhaltige Fernwärme der Kelag gesetzt.
„Bei der Wohnanlage verlegen wir den tausendsten Fernwärme-Kilometer“, ist Kelag-Vorstand Reinhard Draxler stolz. Auch Bürgermeisterin Maria Knauder sieht in der Energielösung den „einfachsten und umweltfreundlichsten Weg“.
Die Wärme stammt aus dem Biomasseheizwerk in St. Andrä und in Zukunft teilweise auch aus industrieller Abwärme von Mondi in Frantschach.
„Wir arbeiten am Projekt der Fernwärmetransportleitung zwischen den Netzen in St. Andrä und Wolfsberg/Frantschach-St. Gertraud“, erläutert Adolf Melcher, Sprecher der Geschäftsführung der Kelag Energie & Wärme: „Nach deren Inbetriebnahme im Jahr 2027 können wir beide Netze energie-wirtschaftlich optimieren und die Sicherheit der Versorgung in beiden Netzen weiter erhöhen.“
Insgesamt 400 Haushalte sind in St. Andrä aktuell angeschlossen. Das Fernwärmenetz wird ständig weiter ausgebaut, wie das Beispiel der neuen Wohnanlage des Kärntner Siedlungswerkes zeigt.
Mit dem Fernwärmeausbau investieren wir in eine nachhaltige Energieversorgung und in eine gute Zukunft.
Bürgermeisterin Maria Knauder
Einer der Kunden ist auch LH Daniel Fellner: „Ich habe zu Hause selbst einen Anschluss. Die Fernwärme ist eine über Jahrzehnte zuverlässige Wärmequelle“.
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