Australien weit vorne

Song Contest: So hat Österreich abgestimmt

Song Contest
17.05.2026 11:54
Porträt von krone.at
Von krone.at

Es war ein dramatisches und äußerst spannendes Finale mit einer Überraschungssiegerin – und zwar zum ersten Mal in der 70-jährigen Geschichte des Eurovision Song Contest aus Bulgarien. Daran haben auch die Stimmen aus Österreich maßgeblichen Anteil gehabt.

Nun sind die Detailergebnisse aus den Ländern bekannt gegeben worden. Aus diesen geht hervor, dass auch Österreichs Zuschauerinnen und Zuschauer Dara aus Bulgarien auf Platz 1 gewählt haben. Auf den Rängen zwei und drei landeten Australien und Kroatien.

Votum des österreichischen Publikums

12 Punkte

  Bulgarien

10 Punkte

  Australien

8 Punkte

  Kroatien

7 Punkte

  Israel

6 Punkte

  Italien

5 Punkte

  Moldau

4 Punkte

  Ukraine

3 Punkte

  Rumänien

2 Punkte

  Griechenland

1 Punkt

  Finnland

Die Mitglieder der österreichischen Fachjury, bestehend aus Musikmanagerin Tina Ruprechter, die Sängerinnen Nastja Zahour und Lena Schaur, die Künstler Lukas Perman und Jakob Stiedl, Influencerin Illja Hollweg sowie der Künstleragent Michael Bencsics, hatten ihre Höchstpunktzahl hingegen an Polen vergeben. Die Stimmen von Fachjury und Zuschauern werden 50:50 gewichtet.

Votum der österreichischen Jury

12 Punkte

  Polen

10 Punkte

  Dänemark

8 Punkte

  Israel

7 Punkte

  Australien

6 Punkte

  Finnland

5 Punkte

  Tschechien

4 Punkte

  Frankreich

3 Punkte

  Norwegen

2 Punkte

  Italien

1 Punkt

  Griechenland

 

Hohe Einschaltquoten: Über 1,5 Mio. Zuseher bei ORF-Übertragung
Mit durchwegs um oder über 1,5 Millionen Seherinnen und Sehern war die Übertragung des 70. Eurovision Song Contest für den ORF durchaus ein Quotenerfolg. Der im Durchschnitt stärkste Teil der rund vierstündigen Show aus der Wiener Stadthalle am Samstagabend war jener gegen 22.00 Uhr in ORF 1, als sich fast 1,6 Mio. Menschen vor den Endgeräten versammelten. Das entsprach einem Marktanteil von rund 55 Prozent. Auch bei der späten Entscheidung gingen die Quoten kaum zurück.

Das spannende Jury- und Publikumsvoting, das am Ende überraschend Bulgariens Dara mit ihrem „Bangaranga“ zur klaren Siegerin kürte, sahen immer noch um die 1,45 Mio. Personen. Zu dieser Zeit stieg der Marktanteil in lichte Höhen von knapp 80 Prozent. Bei der „Aftershow“ zum ESC waren dann noch knapp 400.000 Nachteulen mit an Bord, wie die Teletest-Daten ausweisen. Bei der Vorberichterstattung – dem „Countdown“ – bereiteten sich zur Hauptabendzeit annähernd 900.000 Zuseherinnen und Zuseher auf die dann folgende Hauptshow vor.

Überreicht wurde der Siegerpokal von Vorjahressieger JJ.
Überreicht wurde der Siegerpokal von Vorjahressieger JJ.(Bild: AFP/TOBIAS SCHWARZ)

Wiener ESC zog stärker als JJs Erfolg in Basel
Zum Vergleich: Im Vorjahr waren bis zu 1,3 Mio. Zuseherinnen und Zuseher kurz vor 22.00 Uhr auf ORF 1 mit dabei, als JJ sein späteres Siegerlied „Wasted Love“ zum Besten gab. Bei der Entscheidung für Österreichs Beitrag in Basel waren nach Mitternacht noch durchschnittlich 787.000 Menschen vor den Geräten.

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