Wegen Iran-Krieg

Regierung zieht Agrardiesel-Vergütung vor

Innenpolitik
17.05.2026 08:05
Porträt von krone.at
Von krone.at

Der Iran-Krieg und die damit verbundenen Anstiege von Diesel- und Düngemittelpreisen setzen die österreichischen Landwirte massiv unter Druck. Nun reagiert die Bundesregierung und zieht die Agrardiesel-Vergütung um ein Jahr vor.

Wie berichtet, plant die Regierung die Wiedereinführung des Agrardiesels für 2027 und 2028, um die Landwirtschaft zu entlasten. Doch diese Pläne müssen nun wegen des Iran-Krieges adaptiert werden. Die Auszahlungen sollen nun um ein Jahr vorgezogen werden, teilte das Landwirtschaftsministerium in einer Aussendung am Sonntag mit.

Koalitionspartner verhandeln noch über Details
Der Zuschuss werde voraussichtlich rund 16 Cent je Liter betragen. Weitere Details zum künftigen Modell und den Auszahlungsmodalitäten werden noch verhandelt, hieß es weiter.

100 Mio. Euro für Maßnahme vorgesehen
„Mit dem Vorziehen der Auszahlung um ein Jahr wirken wir den aktuell hohen Preisen entgegen und stärken die Liquidität unserer Betriebe“, wurden Agrarminister Norbert Totschnig und Bundeskanzler Christian Stocker (beide ÖVP) zitiert. Im Doppelbudget sind dafür 100 Millionen Euro vorgesehen.

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