„Eine absolute Sensation, damit hatte im Vorfeld niemand gerechnet“, erinnert sich Hannes Fürst zurück. Er war Mannschaftskapitän, als sich der UHC Stockerau heute vor genau 40 Jahren zum Handball-Staatsmeister kürte – als Aufsteiger!
Damit schrieb man nicht nur österreichische, sondern auch europäische Handball-Geschichte! Denn noch nie war es zuvor einem Liga-Neuling gelungen, auf Anhieb die oberste Spielklasse zu gewinnen. „Etwas, worauf wir richtig stolz sind. So etwas erreicht zu haben, können wirklich nur wir behaupten“, grinst der 73-Jährige.
Wunder geglückt
Dabei waren die Vorzeichen alles andere als gut, nach dem Titel in der 2. Divison verstärkte man den Kader kaum. „Ziel war der Klassenerhalt. Für mehr hätte man uns für verrückt erklärt“, erzählt Fürst. Doch es kam anders: von Saisonstart weg mischte man vorne mit, ehe am letzten Spieltag das Duell gegen den direkten Titelkonkurrenten aus Graz wartete. Man gewann mit 19:18 – das Wunder war perfekt.
Über 1.500 Zuschauer
„Der Saal ist regelrecht explodiert“, lacht Fürst. „Über 1.500 Leute waren hier, über 500 mehr als Platz gehabt hätten. Eine Stunde vor Anpfiff musste die Polizei die Halle sperren!“
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