Nach sieben Jahren kann der Bau der Tschinowitscher Brücke abgeschlossen werden. Letztinstanzliches Urteil des Oberlandesgerichts hat der Draustadt recht gegeben.
Die Tschinowitscher Brücke wurde im Jahr 2018 neu errichtet. Die Baukosten beliefen sich auf 4,2 Millionen Euro. Fertiggestellt wurde das Bauwerk allerdings nie. Denn bei der Schlussabnahme durch Mitarbeiter des Villacher Bauamtes waren einige Mängel zu Tage getreten. Die Stadt Villach hat daraufhin die formelle Übernahme verweigert und die letzte Zahlung in Höhe von etwa 440.000 Euro an die bauausführenden Firmen nicht überwiesen.
Für die Draustadt war klar: „Wer eine Brücke in Auftrag gibt und zahlt, muss auch eine intakte Brücke erhalten“, so Baureferent Harald Sobe. Der Fall landete vor Gericht – das komplexe Verfahren zog sich. Es gab einen Richter-Wechsel und zahlreiche Gutachten. Im Vorjahr dann eine erste Entscheidung. In erster Instanz hatte die Stadt recht erhalten. Es dauerte aber fast ein Jahr, bis das endgültige Urteil durch das Oberlandesgericht gefällt wurde.
Anwälte klären Sanierung
Die Prozesskosten in Höhe von 200.000 Euro erhält die Stadt Villach in einem ersten Schritt zurück. Ob die Brücke durch die beklagten Baufirmen oder durch Fremdfirmen saniert wird, das wird noch durch Anwälte geklärt. Für die Reparatur der Brücke muss kein zusätzliches Steuergeld verwendet werden. Die verantwortlichen Firmen müssen den Schaden beheben.
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