



Ein Tag voller Energie, Nachkriegsarchitektur und beeindruckender Monumentalbauten verspricht der 30. Mai zu werden: Spannende Führungen bei Baukunst und Bildender Kunst locken an dem Architekturtag zur Exkursion ins Mölltal, an den Forstsee, nach Klagenfurt.
Bauten, die rein ihren Zweck erfüllen, und sonst kein Bedürfnis stillen, gab und gibt es quasi nicht: Immer schwingt die Mode der Zeit mit, jeder Architekt, jeder Bauherr hat abgesehen von Notwendigkeiten auch Vorlieben im Stil. Daher sind natürlich auch Kraftwerke eine Exkursion im Rahmen der Architekturtage wert – und solch einen Ausflug organisieren Kelag und Bundesdenkmalamt für 30. Mai.




In der vermeintlichen Villach verbirgt sich Technik eines Kraftwerkes
Die Kelag betreibt rund 100 Wasserkraftwerke und sammelt seit mehr als einem Jahrhundert Erfahrung in der Energieerzeugung aus erneuerbaren Quellen – und in der Architektur. 1923 kam die visionäre Idee zum Kraftwerk Forstsee auf, das als erstes Speicherkraftwerk Kärntens die Landeshauptstadt mit Strom versorgen sollte. Geplant wurde das Kraftwerk von Franz Baumgartner, der als Vertreter der sogenannten Wörthersee-Architektur bekannt wurde.
Das Kraftwerk Forstsee, Kärntens erstes Speicherkraftwerk, erzeugt jährlich rund 3 Millionen Kilowattstunden Strom, ist Schauplatz für Kunstausstellungen und ist im Erholungsgebiet schön anzuschauen.
Exkursion im Rahmen der Architekturtage: Am Samstag, 30. Mai (9.45 bis 18 Uhr), tauchen Interessierte in die Baugeschichte der Kraftwerksgruppe Fragant, des Kraftwerks Forstsee und der Kelag-Zentrale in Klagenfurt ein.
Treffpunkt: Samstag, 30. Mai, um 9. 45 Uhr bei der Kelag-Zentrale am Arnulfplatz 2 in Klagenfurt. Der Bus fährt pünktlich um 10 Uhr ab.
Route: Klagenfurt – Kraftwerksgruppe Fragant (Außerfragant, ev. Innerfragant), Kraftwerk Forstsee, Klagenfurt KELAG-Zentrale.
Führungen durch Josef Stocker (Kelag),
Geraldine Klever (Bundesdenkmalamt, Landeskonservatorat für Kärnten) und
Lukas Vejnik (Architektur Haus Kärnten).
Anmeldung notwendig unter https://architektur-kaernten.at/programm/kalender/infrastrukturbauwerke-kaernten/anmeldung-zur-exkursion-infrastrukturbauwerke-kaernten
Kosten: 25 Euro (inklusive Busfahrt, Führungen und Mittagessen im Restaurant „Electric Garden Wörthersee“). Anmeldeschluss: 22. Mai.
Rund 40 Meter hoch ist das Haus der Kärntner Elektrizitäts-Aktiengesellschaft am Arnulfplatz in Klagenfurt – ein markantes Bauwerk der Nachkriegsmoderne. Mit einer Fassadenfläche von etwa 7700 Quadratmetern prägt das Gebäude das Stadtbild. Und der Paternosteraufzug, der einzige Kärntens, kommt in alten Wörtherseefilmen vor.
Im Gebäude ist – neben anderen Kunstwerken – ein Mosaik zu sehen, das Anton Mahringer 1964 für das ÖDK-Gebäude in der Kohldorfer Straße in Klagenfurt geschaffen hat. Es zeigt durch Tausende winzige Steine Kraftwerksanlagen in Kärnten in den 1960er-Jahren.
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