Akylas aus Griechenland zählt mit „Ferto“ zu den Top-Favoriten beim heurigen Song Contest. Die „Krone“ traf den 27-Jährigen, der eigentlich Koch ist und sein Glück kaum glauben kann.
Knallbunt kommt der griechische ESC-Beitrag daher, aber er hat einen ernsten Hintergrund, wie Kandidat Akylas der „Krone“ im Interview verrät: „Es war mir wichtig, meine persönliche Geschichte und die meiner ganzen Generation in den Song einfließen zu lassen. Wir sind während der großen Finanzkrise Griechenlands aufgewachsen. Viele Erfahrungen sind uns damit entgangen, wir haben immer gespürt, dass uns etwas fehlt.“
Auch in seiner Familie sei es schwer gewesen: „Meine Mutter war damals alleinerziehend und hat immer alles getan, um meiner Schwester und mir ein gutes Leben zu schenken. Ihr widme ich den Song. Jetzt will ich mit meiner Teilnahme beim Song Contest nicht nur mein Leben, sondern auch ihres für immer verändern.“
Warum „Ferto“ trotzdem als Partysong rüberkommt? „Auch wenn ernste Themen in dem Lied stecken – ich bin jemand, der immer über alles Glitzer streuen will. Man kann so etwas trotzdem bunt und witzig präsentieren. Es ist bittersüß, so wie das Leben.“
Über den sehr speziellen Sound des Tracks sagt der 27-Jährige mit den schrägen Katzen-Outfits: „Ich wollte mit dem Song traditionelle griechische Musik mit modernem Techno-Sound verbinden. Ich will Charli xcx des Balkans sein!“, lacht er.
„Werde diese Stadt immer in meinem Herzen tragen. Und Schnitzel essen“
Doch gleich wird Akylas wieder ernst: „Ich hätte mir in meinen kühnsten Träumen nicht vorstellen können, dass ich beim ESC antreten würde. Ich war Koch und Straßenmusiker, jetzt bin ich hier in Wien und könnte es sogar schaffen zu gewinnen – ich werde diese Stadt immer in meinem Herzen tragen. Und Schnitzel essen! Ich liebe Schnitzel.“
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