Die Comedy-Stars Anke Engelke und Bastian Pastewka schlüpfen für den neuen Kinofilm „Glennkill“ in die Rolle zweier animierter Schafe. Der „Krone“ erzählen sie, wie spaßig das war.
Sprechende Schafe, die einen Mordfall lösen müssen – klingt schräg? Ist es auch. Doch „Glennkill“ ist ein Weltbestseller, der nun mit Hugh Jackman und Emma Thompson verfilmt wurde. Am Donnerstag startet die flauschigste aller Krimikomödien im Kino. Und die deutschen Comedy-Stars Anke Engelke und Bastian Pastewka leihen zwei Vierbeinern, Lily und Mopple, ihre Stimmen: „Wichtig war uns, aus unseren Auftritten keine Engelke-Pastewka-Show zu machen. Wir finden es nicht wichtig, dass man erkennt, dass wir Mopple und Lily sprechen. Wir dienen lieber der Figur und der Geschichte“, gibt sich das Duo vorab im Interview mit der „Krone“ ganz bescheiden.
Klar ist aber, dass sie mit ihrem komödiantischen Talent den Tieren viel Charakter verleihen: „Ich mag an der Rolle Lily, dass sie am Anfang so als Besserwisserin auftritt – da dachte ich kurz, aha, deswegen besetzen die mich, weil ich auch solche Tendenzen habe – dann aber etwas mit ihr passiert, sie also eine Entwicklung durchmacht“, erklärt Engelke. Beim Lösen des Mordrätsels im Film hatte Pastewka seinen Spaß, wenn auch wenig Erfolg: „Ich habe ein fürchterliches Faible für alte Kriminalhörspiele. Bei den meisten Krimis komme ich nicht auf die Lösung, weil man immer auf die falsche Fährte gelockt wird. Als Hobbyermittler tauge ich jedenfalls nicht viel und als Profiermittler wäre ich restlos überfordert“, scherzt er.
„Glennkill: Ein Schafskrimi“ ist ein herzerwärmender und lustiger Streifen, der alleine schon der großartig animierten Schafe wegen sehenswert ist. Doch Engelke glaubt, dass man von den Wolllieferanten auch einiges lernen kann: „Im Film ist Einiges versteckt, über das man später nachdenken wird. Das Thema Erinnerungskultur: Wenn wir alles verdrängen, dann verpassen wir auch das Gute und können das Schlechte nicht verarbeiten, aber beides gehört zu unserer Weiterentwicklung und führt zu Erkenntnissen.“
Die Schafherde von Glennkill vergisst nämlich gerne auf Kommando, wenn etwas Unangenehmes passiert ist – klar, dass das die Aufklärung des Mordfalls nicht gerade erleichtert ...
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