Stadtchefin Stockerau:

„Auch Schulen und Vereine profitieren von Klinik“

Niederösterreich
09.05.2026 09:00

Sie ist diejenige, die besonders mit Informationen über den Standort hinterm Berg halten musste – schließlich wurde die Standortsuche geheim gehalten und Stockerau war auf Platz 1 und 2 gereiht: Andrea Völkl im Gespräch über Bürgermeinungen und wie es mit dem acht Hektar großen Gelände nun weitergeht – in Bezug auf Stockerauer Belange und Chancen.

Sichtlich zufrieden wirkt Andrea Völkl, als sie die „Krone“ nach dem Standortbescheid im Rathaus zum Gespräch traf. Für das neue Klinikum werden, wie berichtet, insgesamt acht Hektar in einem beliebten Naherholungsgebiet geopfert – was nicht allen gefällt: Beliebte, gern genutzte Sporthallen und Spielfelder werden dem Erdboden gleich gemacht. Unter anderem die Grünen haben Unverständnis über den Entscheid im „grünen Teil“ am Rande der größten Stadt des Weinviertels geäußert: Viele Bürger hätten einen anderen Platz bevorzugt. Mit Unmut über den Stadtteil direkt an der Donauuferautobahn – jenseits davon liegen Augebiete bis zur Donau – hätten sie noch keine Bürger direkt angesprochen.

Eine Chance für Sportvereine, sich bei Neubauten einzubringen
„Im Gegenteil: Es sind die zahlreichen Sportvereine unserer Stadt – von Basketball bis zum Judo -, die nun die gute Gelegenheit nutzen, Wünsche bezüglich der neu zu errichtenden Sportstätten an die Gemeinde herantragen“, erklärt Gemeindechefin Völkl und appelliert, diese „große Chance für die Stadt zu nutzen.“ Bisher seien, auch aufgrund doch teilweise überalterter Einrichtungen – den Fußballplatz gibt es seit der Nachkriegszeit, die Sporthalle ist 40 Jahre alt – eher nur Renovierungsanliegen an sie herangetragen worden.

„Jetzt ist für Stockeraus Vereine die Chance da, mitzubestimmen“
Die neuen Sportstätten werden nun möglichst an bestehende Infrastrukturen angedockt. Ein Beispiel seien Schulen, wo man damit das Spektrum gezielt erweitern könne – etwa durch eine örtlich nahe sportliche Nutzung während der Unterrichtszeit und zusätzlich die Verwendung durch zahlreiche Stockerauer Vereine: Es sei gut, dass hier jetzt genügend Zeit ist, planerisch auf die Ideen und Wünsche der Stockerauer in der Realisierung einzugehen: „Jetzt ist die Chance da, das Beste aus der neu zu schaffenden Infrastruktur herauszuholen.“

370.0000 Menschen werden versorgt und 2000 Jobs geschaffen
Wirtschaftliche Vorteile seien klar: Es sollen rund 370.000 Menschen versorgt und mehr als 2000 Arbeitsplätze geschaffen werden. Andreas Völkl: „Wichtiger Faktor ist auch die gute und vor allem schnelle Erreichbarkeit von und in die doch dicht besiedelte Umgebung, die der Standort abdeckt.“

Loading...
00:00 / 00:00
Abspielen
Schließen
Aufklappen
kein Artikelbild
Loading...
Vorige 10 Sekunden
Zum Vorigen Wechseln
Abspielen
Zum Nächsten Wechseln
Nächste 10 Sekunden
00:00
00:00
1.0x Geschwindigkeit
Loading
Kommentare Banner - Die Stimme Österreichs
Eingeloggt als 
Nicht der richtige User? Logout

Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung. Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB). Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.

Niederösterreich
Top 3
Kostenlose Spiele
Vorteilswelt

Magazine der Kronen Zeitung