Trockenheit

„Noch kein Grund für Schnappatmung“

Vorarlberg
08.05.2026 12:30
Porträt von Vorarlberg-Krone
Von Vorarlberg-Krone

Zwar ist dieses Frühjahr auch in Vorarlberg bisher äußerst trocken verlaufen, doch die Landwirtschaft hat darunter noch nicht so stark zu leiden wie in anderen Landesteilen. Das hat unter anderem mit dem Schneefall im vergangenen Winter zu tun. 

In den vergangenen Tagen häuften sich die Meldungen, dass die Landwirtschaft in Österreich unter der anhaltenden Trockenheit zu leiden habe. Auch in Vorarlberg blieben große Regenmengen aus, stattdessen wurde bereits der Frühsommer geprobt. Auswirkungen hatten diese Witterungsverhältnisse unter anderem auf die Stromerzeugung der Illwerke vkw, die in diesem Frühling im Vergleich zum langjährigen Mittelwert um 20 Prozent zurückgegangen ist. Zudem sanken die Grundwasserspiegel ab, in Lorüns und Stallehr wurden die niedrigsten Aprilwerte seit Beginn der Aufzeichnungen registriert.

Und wie steht es um Vorarlbergs Felder und den Gemüseanbau? „Ein Großteil der Felder ist bewässerbar, und wir haben Zugriff aufs Grundwasser“, erklärt Harald Rammel, Experte für Gemüseanbau in der Landwirtschaftskammer Vorarlberg. „Klar freuen wir uns auf ein paar Regentage, aber die Situation ist keinesfalls bedrohlich.“ Akut sei die Situation eher im Osten des Landes oder in der Steiermark, erklärt er. „In Vorarlberg fällt prinzipiell mehr Regen, auch wenn es heuer trockener war als in anderen Jahren.“ Aber Rammel weist auf den reichlichen Schneefall im vergangenen Winter hin, die Schneeschmelze habe die Flüsse des Landes gut ausgestattet, meint er. 

Salatfeld in Höchst.
Salatfeld in Höchst.(Bild: Dietmar Stiplovsek)

Zwar seien die Grundwasserspiegel niedriger als sonst, aber es gäbe keinen Grund „für Schnappatmung“. Zudem zogen am Dienstagnachmittag bereits erste Regenschauer übers Land, auch am Mittwoch regnete es zumindest stellenweise. Vorarlbergs Landwirte wünschen sich zwar sicherlich etwas größere Niederschlagsmengen, aber in diesem Fall muss man wohl nehmen, was man kriegen kann – sich mit Petrus anzulegen, hat bisher nur in den seltensten Fällen genutzt.           

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