Der weltweite Zoll-Poker von US-Präsident Donald Trump hat einen weiteren rechtlichen Rückschlag erlitten. Ein US-Handelsgericht erklärte seine Bestimmungen für unzulässig.
Bereits im Februar hatte der Oberste Gerichtshof der USA viele von Trumps Zöllen gekippt. Ein US-Handelsgericht hat nun die von Trump verhängten weltweiten Zölle von zehn Prozent erneut für unzulässig erklärt.
Die pauschalen Abgaben seien nach einem Handelsgesetz aus den 1970er-Jahren nicht gerechtfertigt, urteilte das Gericht am Donnerstag. Die Richter gaben damit einer Klage von Kleinunternehmen mit zwei zu eins Stimmen statt. Der überstimmte Richter erklärte, es sei verfrüht, den Klägern den Sieg zuzusprechen.
Die Zölle waren am 24. Februar in Kraft getreten. Trump hatte sich bei seiner Anordnung im Februar auf ein Gesetz aus dem Jahr 1974 berufen. Dieses erlaubt Zölle für bis zu 150 Tage, um schwerwiegende Zahlungsbilanzdefizite auszugleichen oder einen drohenden Wertverlust des Dollars abzuwenden. Dem Gericht zufolge ist das Gesetz für die von Trump angeführten Handelsdefizite jedoch nicht anwendbar.
Die Kläger hatten argumentiert, die neuen Zölle seien ein Versuch, die wegweisende Entscheidung des Obersten Gerichtshofs zu umgehen.
Währenddessen haben sich in der Nacht auf Freitag – trotz angeblicher Waffenruhe – die USA und der Iran gegenseitig in der Straße von Hormuz beschossen.
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