„Wie Nadel im Kopf“

Intensivstation! Hasenhüttl kämpfte um sein Leben

Fußball International
07.05.2026 21:11
Porträt von krone Sport
Von krone Sport

„Es waren die schlimmsten drei Wochen in meinem Leben“, so Ralph Hasenhüttl. Mit der britischen Zeitung „Mirror“ sprach Österreichs Star-Trainer nun erstmals über seine Hantavirus-Erkrankung im Jahr 2012.  

Nach einer Mountainbike-Tour im Trainingslager fühlte er sich zunächst nur erschöpft. Doch kurz darauf habe er massive Schmerzen bekommen. „Es war, als würde mir eine Nadel in den Kopf gestochen“, erinnert sich Hasenhüttl. Dazu kamen heftige Rückenschmerzen – „als hätte ich ein Messer im Rücken“. Dann die Schock-Diagnose: Der ehemalige Trainer von Leipzig, Ingolstadt, Wolfsburg und Southampton war am Hantavirus erkrankt!  

(Bild: GEPA)
(Bild: Kronen Zeitung)

Seine Organe schwollen an, Leber und Nieren drückten auf andere Organe, wie er erzählt. Hasenhüttl landete auf der Intensivstation, kämpfte zwei Wochen lang um sein Überleben. Eine medizinische Behandlung gibt es nicht. „Man muss warten, bis der Körper Antikörper bildet, und dabei hoffen, zu überleben.“

Übertragung durch Nagetiere
Der heute 58-jährige Steirer vermutet, dass er sich beim Reinigen seiner Terrasse durch den Staub angesteckt hatte. Das Hantavirus wird meist durch Nagetiere übertragen. Menschen infizieren sich etwa über Kot, Urin oder Speichel, deren Partikel in die Luft gelangen und eingeatmet werden. Jüngstes Beispiel: Drei Todesfällen auf dem Kreuzfahrtschiff „Hondius“ vor der Küste Afrikas.

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