Basketball-Play-off

Kapfenberg kochte – aber die Bulls blieben eiskalt

Sport-Mix
07.05.2026 21:37

Ein steirischer Finalist in der laufenden Basketball-Superliga der Herren ist heuer schon einmal fix! Und aktuell sieht es nach den Kapfenberg Bulls im Endspiel aus! Die Bullen fuhren einen nie gefährdeten 88:69-Heimsieg im ersten Spiel der Halbfinal-Serie (best-of-5) im steirischen Revier-Derby gegen den UBSC Graz ein.

Wenn sogar der Bürgermeister Körbe verteilt, dann ist Play-off-Zeit! Kapfenbergs Ortschef Matthäus Bachernegg hatte auf Social Media im Vorfeld des Derbys Stimmung für die Bulls gemacht, ging in Sakko und Sporthosen auf dem Parkett der Walfersamhalle höchstpersönlich auf Korbjagd.

Am Donnerstagabend waren dann die aktuell besten Basketballer des Bundeslandes dran. Nachdem die Kapfenberger von Basketball-Austria-Präsident Helmut Niederhofer gleich drei Pokale (Artamonov bester Trainer, Jones bester Spieler, Fields bester Verteidiger) für die laufende Saison erhalten hatten, war es mit dem Geschenkeverteilen vorbei. Schnell merkte man am Parkett, dass es zwischen den rivalisierenden Klubs um mehr als den Aufstieg ins heurige Superliga-Finale geht. Vor allem die physisch auftretenden Bulls hatten das Messer zwischen den Zähnen, kauften UBSC in Viertel zwei die Schneid ab, zogen auf 46:32 davon.

Basketball-Boss Niederhofer ehrte die Kapfenberger gleich dreifach.
Basketball-Boss Niederhofer ehrte die Kapfenberger gleich dreifach.(Bild: GEPA)

Die Bulls grenzten vor allem die Kreise von UBSC-Spielmacher Brewer sichtbar ein, verfolgten den Top-Mann der Grazer auf Schritt und Tritt. Teils auch am Rande des Erlaubten, was in Viertel drei zu tumultartigen Szenen und einem Gerangel zwischen Brewer und Kapfenbergs McCaw führte. Walfersam kochte erstmals! Vor allem UBSC-Coach Ervin Dragsic, der sich im Wirbel ein technisches Foul einfing.

Wien mt Machtdemonstration
Eiskalt blieben die Bulls am Parkett, spielten sich in einen Rausch und das 88:69 nach Hause. Runde eins des „Boxkampfs“ ging an den Favoriten – UBSC kann aber am Muttertag (17.30) zurückschlagen, muss im Grazer Sportpark die Bullen vor allem physisch auf die Hörner nehmen. Eine wahre Machtdemonstration gab’s im anderen Semifinale: Da zerlegte BC Vienna Meister Oberwart in dessen eigener Halle mit 97:72. 

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