„Trainiere so viel“

Trump verrät jetzt sein kurioses Fitness-Geheimnis

Außenpolitik
06.05.2026 18:06
Porträt von krone.at
Von krone.at

Kann man mit nur einer Minute Training am Tag wirklich fit bleiben? Wenn es nach US-Präsident Donald Trump geht, offenbar schon. Mit einem Augenzwinkern präsentierte der 79-Jährige nun seine ganz persönliche Fitness-Routine – und sorgte damit nicht nur für Gelächter, sondern auch für Gesprächsstoff weit über den Sport hinaus.

Bei einem Termin im Oval Office, umgeben von Spitzensportlern, Regierungsmitgliedern und Kindern, nahm Trump das Thema körperliche Ertüchtigung zwar demonstrativ ernst – aber sich selbst dabei nicht allzu sehr. „Ich trainiere so viel“, sagte er grinsend, bevor er nachlegte: „So etwa eine Minute am Tag, maximal – wenn ich Glück habe.“

Der Anlass war durchaus ernst: Trump stellte eine Neuauflage des sogenannten „Presidential Fitness Test“ vor, einer traditionellen Fitnessprüfung für Schüler in den USA. Gleichzeitig wurde ein neues Abzeichen für besondere sportliche Leistungen angekündigt. Trump betonte dabei die Bedeutung körperlicher Fitness grundsätzlich – auch wenn seine eigene Trainingsroutine eher kurz ausfällt.

Schlagabtausch im Oval Office
Wie „The Hill“ berichtet, kam es dabei auch zu einem scherzhaften Schlagabtausch mit Gesundheitsminister Robert F. Kennedy Jr. Dieser hatte mehrere Regierungsmitglieder als besonders fit hervorgehoben – Trump fühlte sich übergangen und warf ein: „Was ist mit mir? Du hast meinen Namen nicht erwähnt.“ Kennedy konterte prompt: „Dieser Mann geht jedes Wochenende neun Meilen (ca. 14,4 km; Anm.) auf dem Golfplatz – er würde das locker schaffen.“ Trump ergänzte trocken: „Wenn ich keinen Golfwagen benutze.“

Golf als Fitnessprogramm
Golf spielt in Trumps Verständnis von Fitness ohnehin eine zentrale Rolle. Schon in der Vergangenheit verteidigte er seine häufigen Aufenthalte auf dem Golfplatz als Form von Bewegung. „Ich spiele sehr schnell, erledige viel Arbeit auf dem Golfplatz und bekomme auch ein ,kleines‘ bisschen Bewegung“, schrieb er bereits 2020. Auch früher hatte er betont: „Ich bekomme mehr Bewegung, als die Leute denken.“

Politische Fitness-Offensive
Parallel dazu treibt Trump eine politische Fitness-Offensive voran. Wie die „New York Post“ berichtet, wurde im Zuge seiner Initiative „Make America Healthy Again“ ein früheres Gesundheitsprogramm aus der Ära von Michelle Obama beendet und durch die Wiederbelebung des klassischen Fitness-Tests ersetzt. Dieser umfasst unter anderem einen Meilenlauf (ca. 1600 Meter), Sit-ups in 60 Sekunden sowie Klimmzüge oder Liegestütze und einen Beweglichkeitstest.

Bei der Präsentation zeigte sich Trump überzeugt: „Körperliche Fitness ist alles.“ Gesundheitsminister Kennedy verwies in diesem Zusammenhang auf historische Vorbilder und warnte vor einem generellen Fitnessverlust in der Bevölkerung. Gleichzeitig wurde betont, dass sportlicher Wettbewerb auch Werte wie Umgang mit Sieg und Niederlage vermitteln könne.

Viele Golf-Tourniere wird der US-Präsident mit so einer Putting-Performance wohl nicht gewinnen:

Putts daneben, Show gelungen
Nach der offiziellen Verkündung wurde es wieder lockerer: Auf dem Rasen vor dem Weißen Haus spielte Trump mit Kindern Golf, verteilte High-Fives und bewegte sich – zumindest symbolisch – immerhin etwas länger als eine Minute. Seine Putts verfehlten allerdings allesamt das Ziel.

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