Die 32 Meter hohe, legendäre Kläranlage in Asten (OÖ) wurde einer „Schönheitsoperation“ unterzogen – weniger Mief, mehr Zukunft. Sanierungsarbeiten brachten die berühmteste Duftmarke der Region (die Abfalldeponie befindet sich in Sichtweite) wieder technisch auf Hochglanz.
Wo seit Jahrzehnten das Abwasser von Linz und den umliegenden Gemeinden ankommt, wird im Stillen Schwerstarbeit geleistet. Die Kläranlage – von manchen liebevoll, von anderen ehrfürchtig „die faulen Eier“ genannt – ist ein echtes Arbeitstier. Nicht nur oberirdisch wurde Hand angelegt. Tief unter der Donau, dort wo man sie weder sieht noch riecht, erneuerten Spezialisten den gewaltigen Abwassertunnel, durch den ein Großteil des Linzer Abwassers zur Kläranlage strömt. Alte Rohre raus, neue Hightech‑Leitungen rein – damit auch künftig alles sicher und sauber ans Ziel kommt.
39 Gemeinden leiten hier ihr Abwasser ab
„Die 32 Meter hohen Faultürme wurden von 2019 bis 2022 innen generalsaniert, die Schindeln außen bestanden seit den 1970er Jahren, haben jetzt das Zeitliche gesegnet. Der Witterungsschutz, sprich die metallische Plattenkonstruktion, musste ebenso erneuert werden“, so der Bauamtsleiter der Gemeinde Asten, Günther Ackerl. Die Kläranlage selbst blieb durchgehend in Betrieb. Es handelt sich um eine schrittweise Sanierung der Anlage. Die Maßnahmen dienen auch dem Geruchs- und Umweltschutz. Durch die „Frischzellenkur“ sehen die „Eier“ auch optisch schöner aus.
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