„Ich habe Munition und auch zwei Handgranaten in der Wohnung“ – ein von der Feuerwehr vom Dach geretteter Linzer warnte die Helfer, dass in seiner brennenden Wohnung explosive Gegenstände gelagert sind. Für die Helfer hieß es daher: Raus aus dem Gefahrenbereich. Jetzt suchen Experten nach dem Kriegsgerät.
Als die Feuerwehr in der Hittmairstraße im Linzer Franckviertel Mittwochmittag eintraf, kletterte ein Mieter, nur noch mit einem Langarm-T-Shirt bekleidet, gerade auf dem Dach des dreistöckigen Gebäudes herum. Seine Mansardenwohnung stand in Brand. Offenbar war die Flucht durch die Tür nicht mehr möglich gewesen, daher kletterte er übers Fenster aufs Dach, von unten hörte man Schmerzensrufe.
Mit Drehleiter gerettet
„Wir konnten den Mieter mit Hilfe der Drehleiter in Sicherheit bringen“, berichtet Einsatzleiter Gerhard Krenn von der Linzer Berufsfeuerwehr. Noch ehe der verletzte Linzer dem Roten Kreuz übergeben wurde, ließ dieser mit einer Aussage aufhorchen. Er hätte in der Wohnung Munition gelagert, darunter auch zwei Handgranaten. Wo genau, könne er aber nicht sagen.
Brand nicht ganz gelöscht
Der Einsatzleiter ließ sofort den Innenangriff abbrechen, die Gefahr für seine Kameraden war nicht vertretbar. Durch Löschen von außen versuchte man so gut es ging, die Flammen niederzuschlagen, damit Experten des Entminungsdienstes das explosive Material bergen können.
Auch Cobra vor Ort
Neben der Feuerwehr stehen auch die Polizei – inklusive der Cobra – und die Rettung im Großeinsatz. In der Wohnung ist der Brand noch nicht vollständig gelöscht, das kann erst passieren, wenn alle gefährlichen Gegenstände gefunden und geborgen sind.
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