Universitäten in Österreich müssen sich alle paar Jahre einer Qualitätskontrolle stellen – auch die Linzer Bruckneruni. Diese hat gerade eine Überprüfung erfolgreich absolviert und die sogenannte „Reakkreditierung“ für die nächsten acht Jahre, also bis 2034, erhalten. Wer ab Herbst das Rektorat übernimmt, steht noch nicht fest.
Vom Konservatorium zur „Voll-Uni“: Die Anton Bruckner Privatuniversität, am Linzer Pöstlingberg gelegen, hat von der Agentur für Qualitätssicherung und Akkreditierung (AQ Austria) die „Reakkreditierung“ für die nächsten acht Jahre erhalten. Damit wird der erfolgreiche Entwicklungsweg der Uni sowie die hohe Qualität in Lehre, Forschung und Organisation bestätigt.
„Das bescheinigt uns als Universität und als Team, dass wir gerade mit dem Entwicklungsplan und den Zielsetzungen der letzten Jahre richtungsweisende Weichen für die Zukunft gestellt haben“, ist Rektor Martin Rummel überzeugt.
Das Prüfverfahren der AQ Austria bestätigt der Universität in zentralen Bereichen – von Qualitätsmanagement und Infrastruktur bis hin zu Personal und Studienangebot – eine stabile Ist-Situation und eine zukunftsorientierte Ausrichtung.
Wenige Auflagen betreffen organisatorische Weiterentwicklungen der Gremien‑ und Entscheidungsstrukturen. Zusätzlich unterzieht sich die Bruckneruni 2030 freiwillig einem Audit, um nötige Anpassungen frühzeitig umzusetzen.
Gemeinsam mit der Leitung arbeiten wir daran, die Bruckneruni weiterzuentwickeln, sodass sie ein internationaler Bildungs- und Forschungsstandort bleibt.
Landeshauptmann und Universitätsratsvorsitzender Thomas Stelzer
Übrigens: Da mit 1. Oktober die Amtszeit von Martin Rummel als Rektor endet, wird derzeit ein Nachfolger/eine Nachfolgerin gesucht, wir berichteten bereits darüber. Es gab 17 Bewerberinnen und Bewerber, die Hearings fanden bereits statt. In den nächsten Wochen sollte feststehen, wer die Zügel in der Hand hält. Auch Rummel hat sich wieder beworben.