Die Handballer des HC Linz kämpfen heute in Bruck gegen das Scheitern im Viertelfinale und das frühe Saisonaus. Neben vielen Eigenfehlern hat die Truppe von Trainer Milan Vunjak aber auch mit einer mentalen Komponente zu kämpfen, scheint man regelrecht Angst vor dem Erfolg zu haben.
Gefürchtet waren sie in den letzten vier Jahren! Keiner wollte sie auswählen! Die Handballer des HC Linz hatten immer exakt zur heißen Phase zur Top-Form gefunden – viermal war man damit mindestens ins Halbfinale gerauscht, zweimal folgte gar das Finale inklusive Sensationstitel vor zwei Jahren.
Play-off-Geist der letzten Jahre fehlt
Heute indes kämpft die Truppe von Trainer Milan Vunjak in Bruck gegen das vorzeitige Viertelfinal-Aus, nachdem das erste Duell in Linz mit 28:30 verloren gegangen war. „Wir hatten viele Eigenfehler und Ballverluste“, war der Grundtenor für die Pleite, die aufgezeigt hat, dass man heuer (noch) nicht jene Tugenden der letzten Play-off-Jahre auf das Parkett bringt.
Vor allem der unermüdliche Einsatz und das bedinglose Vertrauen, jeden Rückstand in der Schlussphase noch drehen zu können, sind diesmal kaum vorhanden. Vielmehr war man den Steirern körperlich zumeist unterlegen.
Mehr Glauben an den Erfolg!
Was wohl auch mit dem Abgang von Ex-Kapitän Mo Bachmann (der mit Vöslau vorm Halbfinaleinzug steht) zu tun hat, stand der stets für unerbittlichen Kampfgeist. Der vom neuen Kapitän Lucijan Fizuleto, der nach Pleiten eher damit beschäftigt ist, die Interviews zu verweigern, nicht in der gleichen Form weitergeführt wird.
Zumal eine mentale Komponente dazu kommt. „Wir haben teils Angst vorm Gewinnen, das spricht unser Trainer oft an. Das müssen wir abschütteln“, so Vize-Kapitän David Zwicklhuber. Sonst droht nämlich heute das frühzeitige Saison-Aus!
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