Stellt seinen Film vor

Magyar wird in Italien der rote Teppich ausgerollt

Außenpolitik
05.05.2026 12:59
Porträt von krone.at
Von krone.at

Der künftige ungarische Premier Péter Magyar unterbricht seine Regierungsbildungsarbeiten für zwei Tage, um nach Italien zu reisen. Doch dort wird der Nachfolger von Viktor Orbán nicht Regierungschefin Giorgia Meloni treffen, sondern den Dokumentarfilm über seinen Aufstieg vorstellen.

Der 45-jährige Chef der Oppositionspartei Tisza wird über den roten Teppich des Riviera International Film Festival (RIFF) im ligurischen Sestri Levante schreiten. Eröffnungsfilm des Festivals ist nämlich der ungarische Dokumentarfilm „Tavaszi szél – Az ébredés“ (Frühlingswind – Das Erwachen), der die Entstehung von Magyars politischer Bewegung zeigt. Magyar wird gemeinsam mit Regisseur Tamás Yvan Topolánszky auftreten.

Magyar: „Es wird auch offizielle Treffen geben“
Magyar hat kurz vor dem Abflug nach Italien ein Foto von sich und seinen Begleitern ein Foto auf seiner Facebook-Seite gepostet (siehe Posting unten). Der Politiker versicherte aber, dass es auch „offizielle Treffen“ geben werde.

Der Politiker wird in dem Film über mehr als ein Jahr hinweg begleitet. Es werden sowohl seine öffentliche Rolle als auch sehr private Momente gezeigt. Im Zentrum steht die Entstehung einer neuen politischen und gesellschaftlichen Bewegung, die sich rund um seine Person formiert. Die Kamera ist bei Wahlkampfreisen, Hintergrundgesprächen und sogar in seinem Zuhause dabei, wodurch ein ungewöhnlich intimer Einblick in seinen Alltag und seine Motivation entsteht.

Sehr private Einblicke und Propaganda-Vorwurf
Gleichzeitig versucht der Film, diese persönliche Geschichte in einen größeren politischen Kontext einzuordnen: Analysten und Wegbegleiter kommentieren die Entwicklungen und helfen zu verstehen, wie aus einer individuellen Entscheidung ein landesweites Phänomen werden konnte.

Der Film, der aufgrund seiner sehr positiven Darstellung von Magyars politischem Aufstieg in ungarischen Medien zuweilen auch als „Propaganda“ kritisiert wurde, hatte am 12. März seine Premiere in den ungarischen Kinos, also inmitten des ungarischen Parlamentswahlkampfs, und entwickelte sich prompt zum Publikumserfolg. Magyars Partei Tisza errang bei dem Urnengang am 12. April einen Erdrutschsieg, der die größten Wahlerfolge des ungarischen Langzeit-Premiers Orbán in den Schatten stellte. Beim RIFF wird der Film nun erstmals offiziell außerhalb von Ungarn zu sehen sein.

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